Die nationale Staatskasse erhöht deshalb die Verschuldungsgrenzen. / Copyright: Wikimedia Commons, Valter Campanato/ABr

Die nationale Staatskasse wird die Grenzen des Bestands an Staatsschulden erhöhen. Damit darf die Verschuldung zukünftig nicht mehr nur zwischen 2,45 Billionen und 2,6 Billionen Reais liegen, sondern nunmehr zwischen 2,65 Billionen und 2,8 Billionen Reais.

Laut dem General-Koordinator für Belange der Staatsverschuldung, José Franco, begründet sich die Entscheidung durch die starke Marktnachfrage nach Bundeswertpapieren. Diese Nachfrage könne mit der starken Liquidität im Markt zusammenhängen aufgrund der Unsicherheit der Unternehmen, so Franco.

Einer der möglichen Gründe für die Liquidität ist die Entscheidung vieler Unternehmen ihre Steuerzahlungen zu vernachlässigen. Nach Bewertung der Staatskasse könnten die Firmen nun mit diesem Geld Bundeswertpapiere kaufen. „Die Liquidität im Finanzsystem ist deutlich erhöht. Es gibt verschiedene Gründe dafür. In Momenten der Unsicherheit ist die Liquidität meistens erhöht. Und wir haben diese Momente der Unsicherheit, sei es aufgrund internationaler Faktoren, sei es aufgrund inländischer Faktoren“, erklärt Franco.

Dabei agierte die Staatskammer bereits über dem eigentlichen Limit der Staatsverschuldung, aber die Prognosen der Regierung besagen, dass die Grenzen auch weiterhin oberhalb der alten Grenzen liegen werden. (ls)

Quelle: Valor Econômico