Aufgrund der hohen wirtschaftlichen Aktivität in São Paulo, herrscht dort großes Interesse an Nachhaltigkeits-Projekten / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, Lukaaz

Aufgrund der hohen wirtschaftlichen Aktivität in São Paulo, herrscht dort großes Interesse an Nachhaltigkeits-Projekten / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, Lukaaz

Der Vorsitzende der Abteilung Nachhaltigkeit der Stadtverwaltung der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro, Sergio Besserman, möchte die Teilhabe der gesamten Stadt, insbesondere junger Menschen, bei dem Gipfel Rio 20+ anregen. Im Juni des kommenden Jahres findet die von den Vereinten Nationen initiierte Konferenz zum Thema Nachhaltigkeit in Rio de Janeiro statt.

Demzufolge solle die Stadt des Samba nicht nur als empfangender Gastgeber fungieren, sondern mit seinem kulturellem, sozialem und politischem Leben an der Diskussion um die nachhaltige Entwicklung teilnehmen.

Laut Besserman hält die Stadtverwaltung Rios den festgesetzten Zeitplan ein und arbeitet bereits seit über einem Jahr an den Vorbereitungen der Konferenz. Neben Komitees, die sich mit der Organisation beschäftigen, wurde auch eines gebildet, welches für die inhaltliche Beteiligung der Stadt zuständig ist. Demzufolge wird Rio sich an dem Themenkomplex der Städte beteiligen: „Das Projekt Nachhaltige Städte (Cidades Sustentáveis) des Institutes Ethos und die Art und Weise, wie die einzelnen Städte an diesen Prozessen mitwirken können, ist sicherlich eine der wichtigen Diskussionen“, erklärte der Politiker.

Der Vorsitzende des Institutes Ethos, Jorge Abrahão stellte fest, dass keine der brasilianischen Städte als nachhaltig bezeichnet werden könne. Allerdings befänden sich São Paulo und Rio de Janeiro unter den brasilianischen Städten, die das höchste Interesse an den Prozessen der Nachhaltigkeit zeigen. Das Programm Nachhaltige Städte wurde im August vergangenen Jahres in São Paulo gestartet und erreicht bis zum Ende dieses Jahres Rio de Janeiro. (gp)