Der Sportminister Aldo Rebelo über die Nationalisierung der anstehenden Mega-Events / Copyright: Agência Brasil

Der Sportminister Aldo Rebelo über die Nationalisierung der anstehenden Mega-Events / Copyright: Agência Brasil

Beim gestrigen (18.07.) Programm „Guten Morgen, Minister“ („Bom dia ministro“), welches von der brasilianischen staatlichen Kommunikationsagentur EBC Serviços zusammen mit dem Sekretariat für öffentliche Kommunikation produziert wird, war der brasilianische Sportminister, Aldo Rebelo, zu Besuch. Er sprach über das Vorhaben der brasilianischen Regierung, die Mega-Events der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 (Copa) und besonders der Olympiade 2016 zu „nationalisieren“.

Gemeint ist damit, dass die Regierung versuchen möchte, den Einkauf der Sportmaterialien, -equipments und Zulieferungen ausschließlich aus den verschiedensten Teilen des Landes zu akquirieren. Auf diese Weise könnten alle Regionen im Land von den Olympischen Spielen, die hauptsächlich in Rio de Janeiro stattfinden werden, profitieren, so Aldo Rebelo.

Gleichzeitig würde dadurch eine wichtige Wertschätzung der brasilianischen Kenntnisse, der brasilianischen Kultur und der Konstruktion von Sportgeräten im ganzen Land stattfinden.

Darüber hinaus seien die beiden Mega-Events für Brasilien wichtige Gelegenheiten, mehr in die Wissenschaft, die Technologieentwicklung sowie in das Ingenieurwesen für umweltfreundliches Bauen zu investieren. Auch in der Schaffung von Arbeitsplätzen kann – und konnte die Weltmeisterschaft 2014 schon jetzt – viele neue Beschäftigungen generieren.

In allen Bereichen, so Rebelo, eröffneten die Copa 2014 und die Olympischen Spiele 2016 Brasilien einen weiten Horizont.

Er informierte abschließend darüber, dass die Regierung die Bauarbeiten der Copa kontrollierend begleiten würde, um sicher zu gehen, dass es keine Verspätungen gebe. (jv)