Im Süden Brasiliens ist eine neue Fabrik für Halbleiter in Betrieb gegangen, die für integrierte Schaltungen genutzt werden. / Copyright: Wikimedia Commons, Greudin
Im Süden Brasiliens ist eine neue Fabrik für Halbleiter in Betrieb gegangen, die für integrierte Schaltungen genutzt werden. / Copyright: Wikimedia Commons, Greudin

Im Süden Brasiliens ist eine neue Fabrik für Halbleiter in Betrieb gegangen, die für integrierte Schaltungen genutzt werden. / Copyright: Wikimedia Commons, Greudin

Im Bundesstaat Rio Grande do Sul ist am vergangenen Freitag eine neue Fabrik für Halbleitertechnik in Betrieb gegangen. Unter anderem werden dort Chips für Handys und Computer hergestellt. Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff, die bei der Eröffnung der Fabrik dabei war, betonte in ihrer Ansprache die Wichtigkeit der Technik.

Der Sektor helfe Arbeitsplätze und Einkommen zu schaffen sowie die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu steigern. „Wir werden den Weg weiter gehen, mehr Arbeitsplätze mit höherem Wissensniveau zu schaffen, wodurch wir die Möglichkeiten für Familien verbessern ein gutes Einkommen zu verdienen“, so Rousseff.

Die Präsidentin wies außerdem auf die Bedeutung der partnerschaftlichen Verbindung für die Errichtung der Fabrik HT Micron in São Leopoldo in Rio Grande do Sul hin. „Hier haben wir eine schöne Partnerschaft: ein brasilianisches Unternehmen, ein koreanisches, das Land, den Bundesstaat und die Gemeinde.“

Zudem sprach sie über die Bedeutung für andere Industriezweige, die fundamental für die Entwicklung des Landes sei, um die nationale Industrie abzusichern und Arbeitsplätze sowie Einkommen zu garantieren. „Ich glaube, dass hier Wettbewerbsvorteile für andere Produktionsketten geschaffen werden, die mit integrierten Schaltungen arbeiten. Dieser Transfer von Technologie ist ein Meilenstein für die brasilianische Industrie und die Ausbildung von Forschern.“ (ls)