Im Rahmen des Paktes für städtische Mobilität erhält die Hauptstadt Belém des Bundesstaates Pará finanzielle Unterstützung / Copyright: Agência Brasil
Im Rahmen des Paktes für städtische Mobilität erhält die Hauptstadt Belém des Bundesstaates Pará finanzielle Unterstützung / Copyright: Agência Brasil

Im Rahmen des Paktes für städtische Mobilität erhält die Hauptstadt Belém des Bundesstaates Pará finanzielle Unterstützung. / Copyright: Agência Brasil

Am vergangenen Donnerstag (20.03.) kündigte die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff an, dass die Regierung für Bauarbeiten zur Verbesserung der städtischen Mobilität in Belém (Bundesstaat Pará) 315 Millionen Reais zur Verfügung stellt. Die Mittel werden in das öffentliche Transportsystem Bus Rapid Transit (BRT) fließen und in den Schifftransport.

Ein Teil der Ressourcen stammt vom Haushaltsbudget der Regierung und der andere Teil wird mittels eines 30-jährigen Finanzierungsplans freigegeben, mit einer Fünfjahresfrist und fünf Prozent Zinsen. Laut Rousseff seien die Bauarbeiten ohne die finanzielle Unterstützung gar nicht möglich, weil der Ausbau sehr teuer sei. Auch wurden noch nie so hohe Beträge in die städtische Mobilität investiert.

Außer in die Baumaßnahmen sollen die Gelder zur Entwicklung von Projekten im Bereich Mobilität und öffentlichem Verkehr von anderen Unternehmern in Belém eingesetzt werden. Darunter befinden sich zwei Fahrspuren für Personentransport in der Stadt. Insgesamt soll der Wert der Investitionen in städtische Mobilität im Bundesstaat Pará eine Milliarde Reais übertreffen, so Rousseff.

Die neuen Gelder stammen vom „Pakt für städtische Mobilität“ (Pacto da Mobilidade Urbana), der von der Regierung nach den Demonstrationen im Juni vergangenen Jahres ins Leben gerufen wurde. Dabei stehen 50 Milliarden Reais für neue Projekte der Branche in ganz Brasilien zur Verfügung. (ds)