Öffentliche Audienz der CAE / Copyright: Agência Brasil

Öffentliche Audienz der CAE / Copyright: Agência Brasil

Die Regierung Brasiliens ist bereit, neue Maßnahmen zu schaffen, um Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise, die auch Schwellenländer wie Brasilien erreichen, zu mindern. Dies teilte gestern (23.08.) der Finanzminister Guido Mantega bei der öffentlichen Audienz der Kommission für Wirtschaftsfragen des Senats (Comissão de Assuntos Econômicos do Senado Federal, kurz: CAE) mit. Laut Mantega sei es besonders wichtig, im Moment Stabilität in der Wirtschaft des Landes zu garantieren und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Des Weiteren betonte Mantega, dass Brasilien und andere Schwellenländer günstigere Voraussetzungen bei den wirtschaftlichen Turbulenzen hätten. Brasilien sei sogar besser vorbereitet, der Krise entgegenzutreten als es im Jahr 2008 der Fall gewesen wäre.

Außerdem sprach er die Empfehlung an die Senatoren aus, 2011 und 2012 möglichst keine neuen Ausgaben enstehen zu lassen. Das Vermeiden zusätzlicher Ausgaben helfe, Steuern zu reduzieren und Investitionen zu festigen.

Die Kontrolle öffentlicher Ausgaben biete der Zusammenarbeit der Steuer- und Finanzpolitik die Möglichkeit, Maßnahmen zur Senkung von Steuern effektiver durchzusetzen und somit der Krise besser entgegenzutreten. (ds)