Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff gibt neue Investitionen ins Sanitärwesen bekannt / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff gibt neue Investitionen für das Sanitärswesen bekannt / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff gibt neue Investitionen für das Sanitärwesen bekannt. / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff hat am vergangenen Dienstag (06.05.) die dritte Etappe der Sanitärmaßnamen im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsprogramms PAC 2 (Programa de Aceleração do Crescimento) für Gemeinden bis zu 50.000 Einwohnern bekannt gegeben. Die Investitionen belaufen sich auf rund 2,8 Milliarden Reais und richten sich an 635 Gemeinden zur Installation von Abwassersystemen und zur Wasserversorgung.

Rousseff teilte Bürgermeistern und regionalen Projektleitern mit, dass Brasilien im Sanitärwesen in den vergangenen Jahren einen enormen Sprung gemacht habe. In die kleinen Gemeinden wurden bisher sieben Milliarden Reais investiert, die Gesamtsumme der Investitionen im Land betrage 37,8 Milliarden Reais.

Laut Einschätzungen des Gesundheitsministeriums profitieren rund 5,3 Millionen Menschen von den neuen Investitionen. Von den Gemeinden, die die Unterstützung erhalten, befinden sich 239 im Nordosten des Landes, 131 im Südosten, 131 im Süden, 69 im mittleren Westen und 65 im Norden. Der Nationalen Gesundheitsverband FUNASA, dem verschiedenen Projekte durch die Präfekturen präsentiert wurden, hatte zuvor die entsprechenden Gemeinden ausgewählt. Ausgeführt werden die Maßnahmen letztendlich von lokalen Projektleitern.

Während der Veranstaltung betonte die Präsidentin noch einmal, wie wichtig die Partnerschaften zwischen der Regierung und den Bundesstaaten sowie Gemeinden sei, um das Abwassernetz sowie die Wasserversorgung im Land zu verbessern. In den vergangenen Jahrzehnten sei dieser Bereich sehr stark vernachlässigt worden. (ds)