Brasilien liegt mit seiner Logistikleistung hinter allen anderen BRIC-Staaten zurück. / Copyright: Wikimedia Commons, Claus Bunks
Durch die neuen Richtlinien wird der Export brasilianischer Produkte und Dienstleistungen in andere Länder einfacher / Copyright: Wikimedia Commons, Claus Bunks

Durch die neuen Richtlinien wird der Export brasilianischer Produkte und Dienstleistungen in andere Länder einfacher. / Copyright: Wikimedia Commons, Claus Bunks

Der nationale Währungsrat von Brasilien CMN (Conselho Monetário Nacional) hat kürzlich die Bestimmungen für Darlehen von Seiten Brasiliens angepasst, die für Exporte in weniger entwickelte Länder verwendet werden. Der CMN senkte die Zinssätze und legte eine Grenze des Budgets fest sowie eine Frist zu Laufzeiten und Verlängerungen. Die Darlehensvergabe läuft im Rahmen des Programms zur Exportfinanzierung PROEX (Financiamento às Exportações).

Bis jetzt gab es nur ein Limit in Bezug auf die Zinsen der Finanzierungen: Sie durften nicht unter zwei Prozent pro Jahr oder unterhalb des Libor (Referenzzinssatz im Interbankengeschäft) liegen. Mit der neuen Regelung dürfen die Zinsen nicht unter 0,5 Prozent sinken. Außerdem dürfen die Darlehen, die andere Länder erhalten, nicht mehr als 25 Prozent des jährlichen Budgets des PROEX betragen. Laut CMN sollen die Finanzierungen eine Dauer von 25 Jahren und eine Verlängerung von fünf Jahren nicht überschreiten.

Dem brasilianischen Schatzamt (Tesouro Nacional) zufolge seien Änderungen nötig, damit die Finanzierungen an internationale Normen angepasst werden und damit der Export von brasilianischen Produkten und Dienstleistungen in weniger entwickelte Länder vereinfacht wird. (ds)