Die neue Zellulosefabrik in Maranhão wurde gestern eröffnet / Copyright: Suzano
Die neue Zellulosefabrik in Maranhão wurde gestern eröffnet / Copyright: Suzano

Die neue Zellulosefabrik in Maranhão wurde am vergangenen Donnerstag (20. März) eröffnet. / Copyright: Suzano

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff sprach sich am vergangenen Donnerstag (20.03.) während der Eröffnung der Zellulosefabrik in Maranhão (Bundesstaat Pará) dafür aus, wie wichtig Innovationen in die Biotechnologie der brasilianischen Industrie seien. Laut Rousseff würden die Investitionen in die Branche zeigen, dass Brasilien wachsen kann und gleichzeitig die Umweltstandards respektiert.

Für die neue Fabrik wurden Investitionen in Höhe von drei Milliarden US-Dollar freigegeben,  sie soll 1,5 Millionen Tonnen Zellstoff pro Jahr produzieren. Die Anlage kann sich selbst mit elektrischer Energie versorgen, was für Rousseff ein gutes Beispiel dafür ist, dass Technologien in der Industrie Anwendung finden, um Prozesse und Produkte zu verbessern.

Die Fabrik gilt als eine der modernsten in der Welt in diesem Bereich. Eine Besonderheit sei der Absatz der Produktion, der bei den eigenen Installationen beginnt und bis zum Hafen von Itaqui (im Bundesstaat Maranhão) geht. Laut Rousseff sei der Transport der brasilianischen Produkte zu Häfen des Südens/Südostens besonders wichtig. Die Schienennetzwerke würden hierbei eine große Rolle spielen. Auch betonte Rousseff die Bedeutung, in Grundstoffe wie Zellulose zu investieren.

Während der Bauarbeiten waren 15.000 Personen an der Fabrik beschäftigt, nach der Fertigstellung können 3.500 permanente Stellen geschaffen werden. Durch den Hafen ist der Export der Produkte in die Vereinigten Staaten und nach Europa Priorität. (ds)