Sechs neue Minister wurden in ihr Amt eingeführt - darunter der neue Agrarminister Neri Geller. / Copyright: Agência Brasil
Sechs neue Minister wurden in ihr Amt eingeführt - darunter der neue Agrarminister Neri Geller. / Copyright: Agência Brasil

Sechs neue Minister wurden in ihr Amt eingeführt – darunter der neue Agrarminister Neri Geller. / Copyright: Agência Brasil

Die Landwirtschaft Brasiliens soll neuen Auftrieb bekommen – so verspricht es der neue Minister. Neri Geller, ehemaliger Sekretär für Agrarpolitik und jetzt Landwirtschaftsminister, sagte, dass er dabei auf die Unterstützung der Branche und der Partei der brasilianischen demokratischen Bewegung (PMDB) zählen könne. Er bekräftigte außerdem, dass er eine starke Verbindung zum Nationalkongress habe und Hilfe von „nahezu jedem Sektor im Land“ erhalte. Gleichzeitig erklärte auch der neu-ernannte Minister für Agrarentwicklung Miguel Rossetto, dass er die Ausführung der Richtlinien seines Geschäftsbereichs verbessern wolle, die sich in den vergangenen Jahren „enorm weiterentwickelt“ hätten.

Neri Geller wurde von seinem Vorgänger Antônia Andrade für das Amt des Landwirtschaftsministers ernannt, der dabei von Sentaor Blairo Maggi, Ex-Gouverneur des Bundesstaates Mato Grosso, unterstützt wurde. Maggi gilt heute als größter Getreideproduzent in Brasilien. Der vor kurzem in die PMDB eingetretene Geller setzt besonders auf seine Verbindung zum Nationalkongress. „Ich weiß, dass ich von einer großen Mehrheit der Abgeordneten, auch wenn nicht von allen, einschließlich der PMDB Unterstützung bekommen habe. Unsere Beziehung mit dem Nationalkongress wird sehr intensiv sein, um die nötigen Maßnahmen für die Branche umzusetzen“, erklärte Geller sinngemäß.

In Berufung auf seine Laufbahn in der Landwirtschaft sagte Geller, dass er die Branche sehr gut kenne und versprach, sich verschiedener Themen anzunehmen. „Ich weiß, was es heißt ein kleiner Landwirtschaftsbetrieb zu sein, gleichzeitig weiß ich aber auch, wie das Geschäft für einen Großbetrieb läuft und mir ist bewusst, welche Bedeutung die Landwirtschaft insgesamt für die wirtschaftliche Entwicklung in Brasilien hat. Wir werden in die Makropolitik der Regierung eingebunden sein, insbesondere bei den Themen Arbeit und Produktion. Die Dinge am Laufen zu halten in der Landwirtschaft ist äußerst wichtig“, ließ sich Geller zitieren. Laut Präsidentin Dilma Rousseff wirkte der neue Minister „entscheidend“ bei der Ausarbeitung des Ernteplans mit sowie beim Programm für die Lagerung. (ls)