Der neue Entwicklungsminister Armando Monteiro spricht über die Dynamik der heimischen Industrie / Copyright: Agência Brasil
Der neue Entwicklungsminister Armando Monteiro spricht über die Dynamik der heimischen Industrie / Copyright: Agência Brasil

Der neue Entwicklungsminister Armando Monteiro spricht über die Dynamik der heimischen Industrie. / Copyright: Agência Brasil

Der neue Minister für Entwicklung, Industrie und Außenhandel, der Senator Armando Monteiro, hat am Montag (01.12.) über die derzeitige negative Handelsbilanz gesprochen. Besorgniserregend sei in diesem Zusammenhang der Rückgang der Exportzahlen von Industrieerzeugnissen. Des Weiteren bekundete der Minister, dass das Voranbringen der Industrie und der Wettbewerbsfähigkeit eine zentrale Rolle in seiner Politik spielen werden.

Ohne Dynamik in der Industrie könne der Sektor nicht wachsen, so Monteiro. Die Errungenschaft der vergangenen Jahre sei der Anstieg der Produktivität gewesen, so dass auch die Gehälter nachhaltig steigen können und die Binnennachfrage gestärkt wird. Außer dieser Punkte sprach er weitere Herausforderungen seiner Amtszeit an: die Förderung der brasilianischen Wettbewerbsfähigkeit, die Entbürokratisierung und die Vereinfachung des Steuersystems, eine aktivere Außenhandelspolitik, die Erneuerung des Industrieparkes, Anreize für Innovationen und die Verbesserung der Regierungsführung.

Ein wichtiger Punkt sei auch die Zusammenarbeit der Regierung mit dem öffentlichen Sektor, was der Wettbewerbsfähigkeit zugute käme. Aktionen müssten im Bereich Mikroökonomie angestoßen werden, die nicht zusätzliche steuerliche Ausgaben mit sich brächten, kommentierte der neue Entwicklungsminister.

Bezüglich der Wechselkurspolitik räumte der Minister ein, dass die Aufwertung des Real im letzten Jahrzehnt dazu beigetragen habe, dass es Verluste bei der Wettbewerbsfähigkeit der brasilianischen Industrie gegeben hätte. Dieses Problem solle aber in der nächsten Zeit angegangen werden. (ds)