Finanzminsiter Guido Mantega bei der Bekanntgabe des neuen Portals für Exporte / Copyright: Agência Brasil
Finanzminsiter Guido Mantega bei der Bekanntgabe des neuen Portals für Exporte / Copyright: Agência Brasil

Finanzminsiter Guido Mantega bei der Bekanntgabe des neuen Portals für Exporte. / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Finanzminister Guido Mantega hat am vergangenen Mittwoch (23.04.) ein neues Programm zum Außenhandel angekündigt, das sogenannte Programa Portal Único de Comércio Exterior, durch das alle Systeme der beteiligten Instanzen im Import- und Exportprozess vereinheitlicht werden sollen. In diesem Zusammenhang glaubt Mantega auch aufgrund der Erholung der Weltwirtschaft, dass ab diesem Jahr der Außenhandel Brasiliens wachsen werde.

Der Minister erklärte, dass die Regierung das Programm herausgibt, damit die Bürokratie beim Außenhandel verringert wird und somit auch Wartezeiten kürzer werden. Ziel sei es, die Wartezeit bei Exporten von 13 auf acht Tage zu verkürzen, bei Importen von 17 auf zehn. Außerdem werden sich durch die neuen Maßnahmen voraussichtlich die Kosten für Unternehmen reduzieren. Die Regierung rechnet damit, dass bis zur Fertigstellung des Projekts in 2017 Gelder in Höhe von 50 Milliarden Reais eingespart werden. Ein wichtiger Punkt sei auch, dass die Wettbewerbsfähigkeit im Außenhandel gesteigert wird, so Mantega.

Die erste Phase des Programms nennt sich Portal Siscomex, auf dem Unternehmen ihre Daten hinterlegen und unter anderem Informationen erhalten sowie den Verlauf der Exportvorgänge einsehen können. Für Mauro Borges, Minister für Entwicklung, Industrie und Außenhandel, ist das Portal ein wichtiger Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit der brasilianischen Produkte im internationalen Handel zu verbessern. (ds)