Brasilien will bis 2020 die Abholzung des Regenwaldes um 80 Prozent verringern / Copyright: Agência Brasil
Brasilien will bis 2020 die Abholzung des Regenwaldes um 80 Prozent verringern / Copyright: Agência Brasil

Brasilien will bis 2020 die Abholzung des Regenwaldes um 80 Prozent verringern / Copyright: Agência Brasil

Laut einer Studie des Grantham Insitute der London School of Economics (LSE) in Zusammenarbeit mit der Nichtregierungsorganisation Globe International wurden bereits Fortschritte bezüglich der Reduzierung von Treibhausgasen und der Schwierigkeit eines globalen Abkommens erreicht. Die Länder würden durch eigene Gesetze dazu beitragen, die Klimaveränderungen zu bekämpfen. Als positives Beispiel zitierte man das neue Waldgesetz in Brasilien.

In der Studie wurden 33 Länder untersucht, von denen 18 Länder bedeutende Fortschritte in der Gesetzgebung zur Bekämpfung klimatischer Veränderungen erzielten. Bei 14 Ländern konnten geringe Fortschritte festgestellt werden. Die Entwicklungsländer schnitten im Durchschnitt besser als die Industrieländer ab. Die größten Erfolge in 2012 verzeichnet Mexiko, wo ein Gesetz zur Reduzierung des Schadstoffausstoßes um 30 Prozent verabschiedet wurde. Bezüglich Brasiliens sei eine weitere wichtige Maßnahme außer dem neuen Waldgesetz das Ziel, bis 2020 die Abholzung des Regenwaldes um 80 Prozent zu verringern.

Die Globe International ist eine Organisation, die 1989 von Abgeordneten der Vereinigten Staaten, Ländern Europas, Japans und Russlands gegründet wurde, mit dem Ziel, neue Gesetzgebungen zu fördern, die sich der Bekämpfung des Klimawandels widmen. Laut John Gummer, ehemaliger Umweltminister Großbritanniens und Präsident der Organisation, würden die Veränderungen im Sinne der Bevölkerung sein, die den zukünftigen Generationen keine zu große Last hinterlassen wollen. (ds)