Aécio Neves, Präsidentschaftskandidat für die Wahlen im kommenden Oktober, äußert sich über die Bedeutung des Ethanolsektors und der Agrarindustrie / Copyright: Agência Brasil
Aécio Neves, Präsidentschaftskandidat für die Wahlen im kommenden Oktober, äußert sich über die Bedeutung des Ethanolsektors und der Agrarindustrie / Copyright: Agência Brasil

Aécio Neves, Präsidentschaftskandidat für die Wahlen im kommenden Oktober, äußert sich über die Bedeutung des Ethanolsektors und der Agrarindustrie. / Copyright: Agência Brasil

Der Präsidentschaftskandidat Aécio Neves hat am vergangenen Donnerstag (04.09.) in Uberlândia im Bundesstaat Minas Gerais über die Prioritäten seines Wahlprogramms. Dabei betonte er, dass er vor allem in den Ethanolsektor investieren wolle. Laut Neves hätte es in der Vergangenheit nicht ausreichende politische Maßnahmen gegeben, was einer Weiterentwicklung des Sektors entgegenwirkte. Der Politiker will beispielsweise an einer Vereinfachung der Steuerpolitik arbeiten und plant andere politische Maßnahmen, die ein Wachstum des Sektors garantieren würden.

„Wir müssen offensichtlich die Frage der Ausgaben diskutieren. Wir werden auf keinen Fall eine Politik haben, die dazu führt, was heute in Brasilien passiert ist: die Verkleinerung der Branche. Etwa 40 Fabriken wurden geschlossen und wir haben heute mehr als 150.000 Bürger, die ihren Arbeitsplatz verloren haben, da die Regierung nicht dazu fähig war zu verstehen, welche Bedeutung dieser Sektor hat.“

Ein weiterer wichtiger Punkt seines Programms seien Investitionen in die Agrarindustrie. Neves zufolge sei es gerade die Branche gewesen, die Brasilien dazu gebracht habe, sich in den letzten Jahren weiterzuentwickeln. Eine ausgebaute Agrarindustrie würde dem Land verhelfen, wettbewerbsfähiger zu werden, mit Investitionen in die Logistik und mit der Verringerung der Kosten Brasiliens. (ds)