Laut des brasilianischen Wirtschaftsinstituts habe sich die Preisreduzierung im Nahverkehr auf den Verbraucherindex ausgewirkt / Copyright: Agência Brasil
Laut des brasilianischen Wirtschaftsinstituts habe sich die Preisreduzierung im Nahverkehr auf den Verbraucherindex ausgewirkt / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, Internauta

Laut des brasilianischen Wirtschaftsinstituts habe sich die Preisreduzierung im Nahverkehr auf den Verbraucherindex ausgewirkt / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, Internauta

Laut Angaben des brasilianischen Wirtschaftsinstituts IBRE (Instituto Brasileiro de Economia) der Getulio Vargas-Stiftung wirke sich die Reduzierung der Fahrtkosten bei Bussen in São Paulo, eine Konsequenz der lang anhaltenden Demonstrationen in Brasilien, auf den wöchentlichen Verbraucherindex IPC-S (Índice de Preços ao Consumidor Semanal) aus. Nachdem der Index in der vergangen Woche um 0,35 Prozent angestiegen ist, sank er Anfang Juli um 0,23 Prozent.

Bei Lebensmitteln gab es ein Rückgang von 0,08 Prozent auf 0,02 Prozent, besonders stark machte sich dieser bei dem Kauf von Rindfleisch bemerkbar (0,63 Prozent vs. 0,09 Prozent). Was das Wohnungswesen betrifft, so stiegen die Werte von 0,56 Prozent auf 0,67 Prozent. Bei Eigentumswohnungen gab es eine Erhöhung von 0,87 auf 1,71 Prozent. Bei Kleidung sank der Wert von 0,59 auf 0,18 Prozent. Im Gesundheitswesen sank der Index von 0,48 auf 0,44 Prozent, ein Hoch war bei Medikamenten festzustellen (0,11 Prozent vs. 0,23 Prozent). Bei der Telekommunikation gab es einen Anstieg von 0,19 Prozent auf 0,23 Prozent, ein Anstieg von 0,74 Prozent bei Preisen für Festnetztelefonie machte sich besonders bemerkbar.

Die fünf Bereiche und Produkte, die den wöchentlichen Verbraucherindex am stärksten beeinflusst haben, sind die städtischen Busfahrkosten, Erfrischungsgetränke in Bars und Restaurants, Eigentumswohnungen, Mietpreise sowie haltbare Milch. (ds)