Nordosten des Landes soll besser mit Wasser versorgt werden, um gegen die Dürre gerüstet zu sein. / Copyright: Wikimedia Commons, Portal da Copa/ME
Nordosten des Landes soll besser mit Wasser versorgt werden, um gegen die Dürre gerüstet zu sein. / Copyright: Wikimedia Commons, Portal da Copa/ME

Nordosten des Landes soll besser mit Wasser versorgt werden, um gegen die Dürre gerüstet zu sein. / Copyright: Wikimedia Commons, Portal da Copa/ME

Das Glück des Nordostens von Brasilien hängt nicht vom Klima ab, sondern von den Investitionen der öffentlichen Hand, um die Bevölkerung in dieser Region zu unterstützen – da ist sich Präsidentin Dilma Rousseff ganz sicher. So erklärte sie es jedenfalls in ihrer Rede zur Eröffnung und zum Beginn der Bauarbeiten für ein System zum Wassertransport und zur Wasserversorgung in die Region, die unter Dürre leidet. Rousseff zitierte dabei wiederholt das Unternehmen Petrobras, wie wichtig es sei, heimische Produkte beim Kauf zu bevorzugen.

„Die größte Dürre im Leben eines Grenzbewohners war immer die Dürre aufgrund von fehlenden Möglichkeiten“, erklärte die Präsidentin und erinnerte dabei an die ungleichmäßig verteilten Möglichkeiten in den verschiedenen Teilen des Landes.

Während der Veranstaltung eröffnete Rousseff den ersten Bauabschnitt und unterzeichnete den Auftrag für die zweite Phase der Bauarbeiten an der Pipeline Pajeú, die Wasser aus dem Fluss São Francisco bezieht und qualitativ hochwertiges Wasser an verschiedene Städte in Pernambuco und zwei Gemeinden in Paraíba verteilt.

Für Rousseff sind solche Bauarbeiten für die Regierung ein Grund Stolz zu sein. „Wir finden Lösungen, um mit der Dürre und den ausbleibenden Regenfällen umzugehen, die es auch weiterhin geben wird. Was nicht passieren darf, ist, dass es keine passenden politischen Lösungen gibt, um diesen Problemen umzugehen“, sagte die Präsidentin sinngemäß.

Während der Zeremonie kündigte sie außerdem die Ausschreibung zur Erweiterung einer Eisenbahnstation an, die für die Wasserversorgung von etwa zwei Millionen Menschen in 72 Gemeinden sorgen soll. „Diese Bauarbeiten stellen die menschliche Stärke dar, mit den Klimaveränderungen umzugehen.“ Der Präsidentin zufolge war es wichtig, dass die Bauarbeiten bereits im vergangenen Jahr gestartet sind, als es das Risiko eines Wasserausfalls in Serra Talhada in Pernambuco gab. „Jetzt beschleunigen wir die Bauarbeiten, der Start der Bauarbeiten im vergangenen Jahr diente dazu, dem drohenden Wassermangel vorzubeugen.“ So glaube sie, gebe es nichts besseres für jemanden, der kein fließendes Wasser im Haus hat, den Moment zu erleben, wenn er den Hahn aufdreht und das Wasser plötzlich herausfließt. (ls)