Copyright: Wikipedia, Creative Commons, Delatfrut

Copyright: Wikipedia, Creative Commons, Delatfrut

Laut des brasilianischen Unternehmens für Energie-Forschung (Empresa de Pesquisa Energética, kurz: EPE) sei ein Anstieg der Nutzung von Windenergie von derzeit 0,8% auf 7% im Jahre 2020 möglich. Das sieht ein Programm der EPE im Rahmen der Expansion von Windenergie in Brasilien vor.

Ricardo de Maya Simões, Präsident des Brasilianischen Verbandes für Windenergie (Associação Brasileira de Energia Eólica, kurz: ABEEÓLICA), halte diese Zahl sogar für zu gering. Seinen Schätzungen zufolge könne der Anteil sogar 15% erreichen. Aus diesem Grund sei es wichtig, exklusive Versteigerungen von Windenergie durchzuführen, um die Industrie zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Brasilien habe noch großes Potenzial, die Technologien im Bereich der Windenergie zu verbessern.

Mit diesem Ziel wurde nun die Päpstlich Katholische Universität von Rio de Janeiro (Pontifícia Universidade Católica do Rio de Janeiro, kurz: PUC-RJ) beauftragt, um ein Forschungsinstitut ins Leben zu rufen, das sich mit der Windenergie befasst und wissenschaftliche Studien dazu durchführt.

Dazu soll bereits Ende September ein Treffen mit der Regierung, mit Fabrikanten und Forschungsinstituten einberufen werden, um das Entstehen des Forschungsnetzes voranzutreiben. Simões ist positiv gestimmt, dass das Institut 2012/2013 bereits seine Arbeit beginnen werde.

Er äußerte sich weiterhin darüber, dass weltweit eine Tendenz zur Expansion erneuerbarer Energien vorhanden sei. Die globale Erwärmung würde überall immer mehr zum Thema werden. So sei die Windenergie eine natürliche Alternative des Energiehaushaltes.

Aufgrund der starken Winde im Nordosten und Süden Brasiliens gäbe es im Moment hauptsächlich in diesen Regionen Windanlagen. In Zukunft könne auch an eine Expansion in den Bundesstaat Minas Gerais gedacht werden, so Simões. (ds)