Der brasilianische Sportminister Aldo Rebelo spricht sich für die Wichtigkeit von Sport aus / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Sportminister Aldo Rebelo spricht sich für die Wichtigkeit von Sport aus / Copyright: Agência Brasil

Der neue brasilianische Sportminister Aldo Rebelo teilte gestern (05.12.) mit, dass ein wichtiges Ziel der Olympischen und Paralympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro sei, das Land Brasilien darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig Sport ist.

Es müssten neue Horizonte in der Mentalität des Landes eröffnet werden, die das Ausüben von Sportarten als soziales Gut ansehen, welches mit den Interessen der Menschen verknüpft ist. Nicht nur der Freizeitaspekt, die Bildung oder die Gesundheit, sondern auch die Wertschätzung des Sports zur Formung des Charakters einer jeden Person sei wichtig, so fügte Rebelo während eines Seminars zur Vorbereitung der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro hinzu.

Laut des Ministers habe sich der brasilianische Staat in der Vergangenheit zu wenig dem Sport gewidmet. Ein Beweis dafür sei, dass viele Schulen gar keinen Platz für sportliche Aktivitäten hätten.

Des Weiteren müsse man von den Olympischen Spielen insofern profitieren, als dass Hochleistungssport im Land stärker gefördert werde. Aus diesem Grund könne die Regierung und die Gesellschaft die gesammelten Erfahrungen und Kenntnisse des Ereignisses im Bereich der Sportwissenschaft durch die Streitkräfte und die Universitäten nutzen.

Rebelo erinnerte auch daran, dass die Olympischen und Paralympischen Spiele dem Staat, den Bundesstaaten und Gemeinden ca. 23 Milliarden Reais (rund 9,6 Milliarden Euro) kosten wird. Laut des Ministers würden 83 Prozent der Gelder für Baumaßnahmen und Serviceleistungen durch den Staat abgedeckt werden, 12 Prozent von den Bundesstaaten und 5 Prozent von den Gemeinden. (ds)