In Brasilien werden nun auch Projekte für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2016 vorbereitet / Copyright: Rio2016
In Brasilien werden nun auch Projekte für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2016 vorbereitet / Copyright: Rio2016

In Brasilien werden nun auch Projekte für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2016 vorbereitet. / Copyright: Rio2016

Gestern (28.01.) hat die Öffentliche olympische Behörde APO (Autoridade Pública Olímpica) Richtlinien für Verantwortungsbereiche für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro herausgegeben, in dessen Rahmen es 52 Projekte geben wird. Dabei wurden nur die Projekte ausgewählt, die ausschließlich für die Sportveranstaltung organisiert werden und die sozial- und umweltbezogen sind wie zum Beispiel Säuberungsaktionen der Guanabara-Bucht oder Investitionen in städtische Mobilität.

Drei der Projekte sind bereits abgeschlossen: der Olympiapark, die neuen Tribünen der Tribünenstraße Sambódromo in Rio de Janeiro und die Erneuerung der Stiftungen des Sambódromo. 24 Projekte sind bereits in fortgeschrittener Phase und umfassen Investitionen von 5,64 Milliarden Reals – 76 Prozent davon stammen von privaten Initiativen. Die 28 übrigen Projekte befinden sich noch in einer frühen Phase beziehungsweise in Planung. Die Richtlinien für die Verantwortungsbereiche werden in die vier Stadtviertel eingeteilt, in denen die Sportveranstaltungen ausgetragen werden: Maracanã, Barra da Tijuca, Copacabana und Deodoro.

Aus den Richtlinien wurden allerdings Projekte ausgeschlossen, die bereits im Rahmen anderer Veranstaltungen angelaufen sind und noch fertiggestellt werden müssen. Für solche Projekte gibt es ein anderes Dokument, den Erweiterungsplan der Investitionen für öffentliche politische Maßnahmen (Plano de Antecipação e Ampliação de Investimentos em Políticas Públicas). Darunter befindet sich beispielweise das Vorhaben, die Hafenregion der Stadt wiederzubeleben.

Außer dieser zwei Dokumente existiert noch das Olympische Komitee Rio 2016 (Comitê Olímpico Rio 2016), das eine private Institution ist, aber mit Unterstützung öffentlicher Ressourcen rechnen kann, wenn ihre Ressourcen erschöpft sind. (ds)