Brasilien soll als weltweites Touristenziel etabliert werden / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Flickr
Strände und Parks sollen zukünftig sauber gehalten werden / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Flickr

Strände und Parks sollen zukünftig sauber gehalten werden / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Flickr

In naher Zukunft wird Rio de Janeiro Austragungsort zweier sportlichen Großereignisse sein. Im nächsten Jahr findet die Fußballweltmeisterschaft statt und zwei Jahre später die Olympischen Spiele. Die Regierung Rio de Janeiros ruft in Vorbereitung auf die Ereignisse immer wieder Projekte ins Leben, die dazu beitragen sollen, Rio de Janeiro von seiner besten Seite zu zeigen.

Gestern wurde nun in einer feierlichen Zeremonie ein Projekt gestartet, dass die Ausbildung von Parkwächtern vorsieht. Rund 220 Wächter sollen in den folgenden vier Monaten ausgebildet werden, um staatliche Grünflächen, öffentliche Parks und kleine Naturschutzgebiete im Stadtgebiet zu kontrollieren und zu erhalten.

Das Projekt wurde vom Staatlichen Umweltinstitut (Instituto Estadual do Ambiente, kurz: Inea) und dem Staatlichen Referat für Umwelt (Secretaria Estadual do Ambiente) initiiert. André Ilha, Direktor für Biodiversität und Schutzgebiete des Inea, erklärte, dass die ersten 110 Personen ihre Ausbildung in den kommenden zwei Monaten erhalten werden und nach deren Schulungsabschluss weitere 110 Personen folgen würden. Das Inea habe viel Aufwand betrieben, um Schulungsräume und Arbeitsausrüstung, darunter Fahrzeuge, Arbeitskleidung und Werkzeug, von großer Qualität zur Verfügung stellen zu können, betonte Ilha.

Ziel des Projekts ist, die Parks von Müll zu befreien und eine ständige Präsenz zu zeigen, um Umweltsünder von den Grünflächen und Schutzgebieten fernzuhalten.

Neben dem Parkwächter-Projekt wurde gestern außerdem über ein weiteres kleines Projekt informiert. Die Nichtregierungsorganisation Onda Carioca rief dazu auf, zwischen dem 26. Januar und dem 26. April Flaschendeckel an den Stränden Rio de Janeiros zu sammeln. Diese sollen dann zum Recycling in entsprechende Anlagen gebracht werden. Die Organisation schätzt, dass innerhalb der drei Monate rund 50.000 Deckel gesammelt werden könnten. (sg)