Der Minister für Telekommunikation, Paulo Bernardo auf dem Podiumsgespräch in Brasília / Copyright: Agência Brasil
Der Minister für Telekommunikation, Paulo Bernardo auf dem Podiumsgespräch in Brasília / Copyright: Agência Brasil

Der Minister für Telekommunikation, Paulo Bernardo, bei dem Podiumsgespräch in Brasília. / Copyright: Agência Brasil

Am Dienstag (09.09.) hat in der brasilianischen Hauptstadt Brasília das 58. Podiumsgespräch rund um Telekommunikation (58º Painel Telebrasil) begonnen, auf dem die Hauptanbieter der Branche im Land über Zukunftschancen diskutieren. In diesem Jahr stehen vor allem die Perspektiven und Vorschläge im Mittelpunkt, die der neuen Regierung präsentiert werden sollen. Ziele hierbei sind die Erweiterung der Dienstleistungen, die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationen, vor allem in der Informationstechnologie und in der Kommunikation.

Der Leiter des Unternehmens Telebrasil, José Formoso, wies auf den Anstieg der Anzahl von Festnetzanschlüsse, Mobiltelefonen und Pay-TV in den letzten Jahren hin. Allein zwischen 2013 und 2014 kamen 70.000 neue Breitbandanschlüsse hinzu. Dieses Wachstum könne laut Formoso zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen.

Der Leiter des nationalen Telekommunikationsverbandes ANATEL, João Rezende, sprach über die getroffenen Maßnahmen, um die Unternehmen zu unterstützen und bessere Dienstleistungen für den Verbraucher zu garantieren. In diesem Zusammenhang zitierte er das neue Gesetz 12.485 und den „Allgemeinen Plan für Ziele zur Wettbewerbsfähigkeit“ (Plano Geral de Metas da Competição).

Ein weiteres Thema war die Beteiligung an den Lizenzversteigerung der 700 MHz-Frequenz, die zur Erweiterung der Internetdienste von 4G-Geräten dienen soll. Der Leiter des Telefonanbieters TIM, Rodrigo Abreu, bestätigte diesbezüglich, dass das Unternehmen an den Versteigerungen teilnehmen werde, die für den 30. September vorgesehen sind. (ds)