Das Erdölunternhmen Petrobras blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück mit einem Anstieg an Barrel Erdöl von 1,5 Prozent / Copyright: Petrobras
Das Erdölunternhmen Petrobras blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück mit einem Anstieg an Barrel Erdöl von 1,5 Prozent / Copyright: Petrobras

Das Erdölunternhemen Petrobras blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück mit einem Anstieg der Erdölreserven um 1,5 Prozent. / Copyright: Petrobras

Vor zwei Tagen (14.01.) gab das brasilianische Erdölunternehmen Petrobras bekannt, dass es im vergangenen Jahr seine Erdöl- und Erdgasreserven um 1,5 Prozent erweitern konnte. Damit erreichen die entsprechenden Reserven einen Wert von 1,09 Milliarden Barrel. Abgesehen von den Verkäufen der Erdölblöcke, die in etwa 45 Millionen Barrel entsprechen, und der nationalen Erdölproduktion pro Jahr (800 Millionen) konnte das Unternehmen 244 Millionen Barrel hinzu gewinnen. Dieser Wert kommt 110 Produktionstagen gleich, wenn man in 2013 von einem Durchschnittswert von 2,2 Millionen produzierten Barrel pro Tag ausgeht.

Mit den neuen Reserven verfügt Petrobras also nun über 15,97 Milliarden Barrel in Brasilien. Dieser Erfolg ist vor allem zwei großen und ertragreichen Erdölfeldern der sogenannten Pré-Sal-Schicht im Becken von Santos (Bundesstaat São Paulo) zu verdanken: dem Feld Búzios, früher bekannt unter dem Namen „Franco“,  und dem Feld Sul de Lula, frühere Bezeichnung „Sul de Tupi“.

Im internationalen Geschäft war das Erdölunternehmen allerdings nicht ganz so erfolgreich. Hier konnte ein Betrag von 52 Millionen Barrel registriert werden – ein zu niedriger Wert, um den Verkauf und die Produktion zu begleichen. Im Vergleich zum Jahr 2012 sanken die Reserven damit von 711 Millionen Barrel auf 593 Millionen Barrel in 2013. (ds)