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Das halbstaatliche Erdölunternehmen Petrobras will in diesem und im kommenden Jahr mehr sparen und fährt seine Investitionen in diesem Zeitraum um elf Milliarden US-Dollar zurück. Darüber informierte das Unternehmen am Montag (5.10) in einer Mitteilung und legte dabei auch die Gründe dar.

„Petrobras lässt mitteilen, dass das Unternehmen angesichts des neuen Ölpreisniveaus und des Wechselkurses von Dollar und Real seine Finanzplanung für die Jahre 2015 und 2016 angepasst hat. In der Veröffentlichung des Geschäfts- und Verwaltungsplans 2015-2019 haben wir bereits den Hinweis gegeben, dass die Umsetzung des Plans von den momentanen Risikofaktoren abhängen, die die Vorhersagen negativ beeinflussen.“

Der Grund für die Anpassung der Investitionspläne und operationalen Verwaltungsausgaben seien die grundsätzlichen Ziele des Unternehmens, nämlich der Schuldenabbau und die Wertschöpfung für die Aktionäre.

Die Prognose für die Einnahmen in diesem und im kommenden Jahr wurde bei 1,5 Milliarden US-Dollar gehalten durch den Verkauf von Aktiva, wobei rund 700 Millionen US-Dollar noch in diesem Jahr und 14,4 Milliarden US-Dollar 2016 abfallen sollen. (ls)

Quelle: Agência Brasil