Petrobras will noch in diesem Jahr drei neue Förderplattformen für Pré-Sal-Vorkomme in Betrieb nehmen. / Copyright: Agência Brasil
Das Petrobras unterzeichnete mit dem Embraer ein Kooperationsabkommen, um die Sicherheit der Erdöl- und Erdgasbrunnen zu gewährleisten / Copyright: Agência Brasil

 Petrobras unterzeichnete mit Embraer ein Kooperationsabkommen, um die Sicherheit der Erdöl- und Erdgasbrunnen zu gewährleisten. / Copyright: Agência Brasil

Das brasilianische Erdölunternehmen PETROBRAS (Petróleo Brasileiro S.A.) und der Flugzeugbauer EMBRAER (Empresa Brasileira de Aeronáutica S.A.) unterzeichneten am vergangenen Montag (05.05.) in Houston in den Vereinigten Staaten ein Kooperationsabkommen, das den Fokus auf die Erdöl- und Erdgasindustrie in Brasilien legt. Die Idee dahinter ist, strenge Standards der Luftfahrtindustrie anzuwenden, um die Systeme zu untersuchen, die zur Öl- und Gasproduktion verwendet werden. Dies geschieht hinsichtlich der Gesichtspunkte Sicherheit, Wartung und Zuverlässigkeit.

Im ersten gemeinsamen Projekt kommt das System BOP (Blow-Out Preventer) zum Einsatz, ein System von Absperrventilen, durch das die Abdichtung der Ölbrunnen garantiert sowie Entleerungen oder unkontrolliertem Austreten von Erdöl- und Erdgas, der sogenannte Blowout, vorgebeugt werden sollen. Die zukünftigen gemeinsamen Aktivitäten hängen nun noch von einem formellen Vertrag zwischen den zwei brasilianischen multinationalen Unternehmen ab.

Nach der gestrigen Offshore Technology Conference OTC teilte PETROBRAS mit: „Diese Partnerschaft eröffnet auch eine Marktperspektive für die neue Geschäftseinheit EMBRAER Sistemas, die mit dem Ziel ins Leben gerufen wurde, die von der EMBRAER entwickelten Technologien, die sich auf das Flugwesen, die Verteidigung und Sicherheit beziehen, auch in anderen Industriezweigen anzuwenden.“ (ds)