Petrobras will noch in diesem Jahr drei neue Förderplattformen für Pré-Sal-Vorkomme in Betrieb nehmen. / Copyright: Agência Brasil
Petrobras will noch in diesem Jahr drei neue Förderplattformen für Pré-Sal-Vorkomme in Betrieb nehmen. / Copyright: Agência Brasil

Petrobras will noch in diesem Jahr drei neue Förderplattformen für Pré-Sal-Vorkommen in Betrieb nehmen. / Copyright: Agência Brasil

Der Erdölkonzern Petrobras hat einen neuen Rekord in der Förderung von Erdöl aus dem sogenanntem Pré-Sal-Vorkommen erzielt. Am 20. Februar wurde die Marke von 407.000 Barrel pro Tag in den Gebieten Santos, Sao Paulo, und Campos, Rio de Janeiro, erreicht. Dem Unternehmen zufolge ist eine solche Fördermenge zum ersten Mal seit der Entdeckung des speziellen Erdöl-Vorkommens vor acht Jahren registriert worden. Die Marke von 407.000 Barrel pro Tag wurde in Summe über 21 Bohrlöcher erreicht, von denen sich zehn im Santos-Becken befinden und für 59 Prozent der Fördermenge verantwortlich sind. Das entspricht 240.000 Barrel pro Tag. Die restlichen elf Bohrlöcher befinden sich im Campos-Becken, ihr Anteil von 41 Prozent an der Gesamtmenge entspricht 167.000 Barrel pro Tag.

Noch in diesem Jahr sollen drei neue Förderplattformen für die Pré-Sal-Vorkommen in Betrieb gehen: im ersten Quartal in der Meeresregion „Norte Parque das Baleias“ genannt wird, im dritten Quartal in der Region Sapinhoá und im vierten Quartal in der Region Iracema Sul. Zwischen 2015 und 2016 plant Petrobras acht weitere Plattformen zu installieren, um im Santos-Becken Pré-Sal zu fördern. Damit würde die tägliche Fördermenge in 2017 auf eine Million Barrel Erdöl pro Tag ansteigen.

Das Unternehmen vermeldete neben dem Rekord bei der Fördermenge auch einen Rekord bei der Einrichtung eines neuen Bohrlochs. Für die Inbetriebnahme des Bohrlochs SPH-5 in der Region von Sapinhoá mit einer Wassertiefe von 2.126 Metern und einer Gesamttiefe von 5.334 Metern brauchte das Unternehmen insgesamt nur 109 Tage. (ls)