Der Bürgermeister Porto Reals, Jorge Serfiotis, der Gouverneur Rio de Janeiros, Sergio Cabral, der Minister für Entwicklung, Industrie und Außenhandel, Fernando Pimentel, und der Präsident der PSA Peugeot Citroën für Lateinamerika, Carlos Gomes, präsentieren den Investitionsplan des Autoherstellers in Brasilien / Copyright: Agência Brasil

Der Bürgermeister Porto Reals, Jorge Serfiotis, der Gouverneur Rio de Janeiros, Sergio Cabral, der Minister für Entwicklung, Industrie und Außenhandel, Fernando Pimentel, und der Präsident der PSA Peugeot Citroën für Lateinamerika, Carlos Gomes, präsentieren den Investitionsplan des Autoherstellers in Brasilien / Copyright: Agência Brasil

Der französische Automobilhersteller PSA Peugeot Citroën teilte gestern (26.10.) mit, dass im Zeitraum 2012 bis 2015 in Brasilien jährlich eine Summe von 575 Millionen Reais (ca. 234 Millionen Euro) investiert werden sollen. Damit will man die Produktion der Peugeot-Fabrik in Porto Real (im Süden Rio de Janeiros) verdoppeln und neue Produkte der beiden Marken entwickeln.

Der Investitionsplan wurde gestern der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff und dem Gouverneur Rio de Janeiros, Sérgio Cabral, während eines Treffens mit dem Präsidenten des Autoherstellers für Brasilien und Lateinamerika, Carlos Gomes, und dem Aufsichtsrats-Chef Thierry Peugeot präsentiert.

Mit den Ankündigungen summieren sich die Investitionen im Zeitraum 2010 bis 2015 auf einen Wert von 3,7 Milliarden Reais (rund 1,5 Milliarden Euro). Die Produktion wird von 150.000 auf 300.000 Fahrzeuge ansteigen. Des Weiteren werde es Investitionen in die Motorherstellung geben, so dass sich die jährliche Produktion von Motoren von 280.000 auf 400.000 erhöht. Mit dem Investitionsplan werden rund 1.700 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Gomes wies darauf hin, dass es sich mit diesen Investitionen bereits um die zweite Phase der Expansion handele und dass man die Produktionsfläche auf 40.000 Quadratmeter ausbauen werde, mit neuen Fabrikhallen für Montage, Lackierung sowie Logistik und Infrastruktur.

Von 2012 bis 2015 sieht die Firma vor, in Brasilien acht komplett neue Marken von Peugeot und Citroën zu fabrizieren. Außerdem ist geplant, das Netz der Autofachhändler der zwei Marken von 320 auf 480 Wiederverkäufer zu erhöhen. Des Weiteren sollen neue Zulieferer akquiriert werden. Dafür wurde bereits ein Gelände von 650.000 Quadratmetern gekauft. (ds)