Rômulo Paes de Sousa, exekutiver Sektretär des Ministeriums für soziale Entwicklung, bei der Veröffentlichung des Plans „Brasilien ohne Elend“ in sechs Sprachen / Copyright: Agência Brasil

Rômulo Paes de Sousa, exekutiver Sekretär des Ministeriums für soziale Entwicklung, bei der Veröffentlichung des Plans „Brasilien ohne Elend“ in sechs Sprachen / Copyright: Agência Brasil

Um den Erfahrungsaustausch mit anderen Ländern und die brasilianische Kooperation im sozialen Bereich zu erleichtern, gab das brasilianische Ministerium für soziale Entwicklung (Ministério do Desenvolvimento Social) gestern (17.01.) den Plan „Brasilien ohne Elend“ (Plano Brasil sem Miséria) in sechs Sprachen heraus: in Englisch, Französisch, Spanisch, Arabisch, Russisch und Mandarin.

Laut des Sekretärs des Ministeriums, Rômulo Paes, habe Brasilien viele Anfragen aus dem Ausland erhalten, die sich für die Arbeit Brasiliens zur Reduzierung der Armut des Landes interessieren. Dass die Kernaussagen des Plans nun auch auf anderen Sprachen nachzulesen sind, würde die Kommunikation zwischen den Ländern vereinfachen, so Paes.

„Die brasilianische Regierung möchte vor allem seine Sozialpolitik auf andere Länder übertragen. Wir kooperieren heute mit 41 Ländern. Und da wir eine große Anzahl von Staatsbesuchen von Persönlichkeiten erhalten, die andere Sprachen sprechen, haben wir uns mit der Veröffentlichung für eine vereinfachte Kommunikation entschieden.“

Steigendes Interesse zeigten vor allem die arabischen Länder, China und die russischsprachigen Länder. Des Weiteren sei im Gespräch, ein Programm ins Lebens zu rufen, durch das öffentliche Dienstleister anderer Länder nach Brasilien kommen und dessen Sozialpolitik live mitverfolgen können.

Die Veröffentlichung des Plans „Brasilien ohne Elend“ in sechs Sprachen findet im Rahmen des Internationalen Sozialpolitik-Seminars für Entwicklung (Seminário internacional Políticas Sociais para o Desenvolvimento) in Brasília statt. Bis zum 20.01. werden sich Repräsentanten der Länder Tunesien, Palästina, Indien, Südafrika und Ägypten versammeln, um die Sozialpolitik des brasilianischen Ministeriums für soziale Entwicklung kennenzulernen und ihre Möglichkeiten für internationale Kooperation zu erweitern. (ds)