Der portugiesische Politiker Paulo Rangel wurde kürzlich zum Präsidenten der Delegation für Beziehungen mit Brasilien im Europäischen Parlament gewählt / Copyright: Wikipedia, gemeinfrei
Der portugiesische Politiker Paulo Rangel wurde kürzlich zum Präsidenten der Delegation für Beziehungen mit Brasilien im Europäischen Parlament gewählt / Copyright: Wikipedia, gemeinfrei

Der portugiesische Politiker Paulo Rangel wurde kürzlich zum Präsidenten der Delegation für Beziehungen mit Brasilien im Europäischen Parlament gewählt / Copyright: Wikipedia, gemeinfrei

Der portugiesische Abgeordnete Paulo Rangel der sozialdemokratischen Partei wurde kürzlich zum Präsidenten der Delegation für Beziehungen mit Brasilien im Europäischen Parlament gewählt. Gestern (14.10.) traf er mit der EU-Botschafterin Brasiliens, Vera Barrouin Machado, in Brüssel zusammen.

Rangel zeigte sich im Interview stolz über die Leitung der Delegation, denn er wäre bereits lange der Meinung, dass Brasilien eine eigene Positionen im Rahmen der EU verdiene. Das Ziel der Delegation sei vor allem, strategische Partnerschaften der EU und Brasiliens zu begleiten, die derzeit von der Europäischen Kommission und dem Europäischen Rat geführt werden.  Weiterhin kommentierte Rangel, dass Brasilien einen strategischen Partner für die EU darstelle und eines der ersten Länder gewesen wäre, die diplomatische Beziehungen zum Block mittels Missionen im Jahr 1960 aufbauten. Auch würde Brasilien heute der bedeutendste Markt der EU in Lateinamerika sein.

Der Abgeordnete wies außerdem darauf hin, dass es wichtig sei, eine Plattform zum politischen Austausch aufzubauen, die Gesetze und öffentliche politische Maßnahmen beinhalte, um die Beziehungen mit den verschiedenen brasilianischen Institutionen zu entwickeln, darunter der Nationalkongress, die Exekutive und die EU-Delegation in Brasilien.

Die Delegation für Beziehung mit Brasilien im Europäischen Parlament wurde dieses Jahr ins Leben gerufen und zählt 14 Mitglieder und 14 Stellvertreter. Von den BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) hatte bisher nur Brasilien keine Delegation im Parlament. Insgesamt sind es nun 44 interparlamentarische Delegationen, die für den Aufbau der Beziehungen mit den Ländern zuständig sind, die nicht zur EU gehören. (ds)