Die Präsidentin Dilma Rousseff bei der Audienz mit dem Papst Franziskus im Vatikan / Copyright: Roberto Stuckert Filho/PR
Die Präsidentin Dilma Rousseff bei der Audienz mit dem Papst Franziskus im Vatikan / Copyright: Roberto Stuckert Filho/PR

Die Präsidentin Dilma Rousseff bei der Audienz mit dem Papst Franziskus im Vatikan. / Copyright: Roberto Stuckert Filho/PR

Am vergangenen Wochenende ist die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff in den Vatikan gereist, um an der Zeremonie des Erzbischofs von Rio de Janeiro, Orani Tempesta, teilzunehmen, der offizieller Kardinal der katholischen Kirche wurde. Bei der Gelegenheit traf sie auch auf den Papst Franziskus, den sie zur Fußball-WM in Brasilien einlud, die im Juni und Juli dieses Jahres stattfinden wird.

Während ihrer Audienz beim Papst bat sie diesen anlässlich aktueller Ereignisse, zur WM eine Botschaft für den Frieden und für den Kampf gegen Vorurteile, vor allem gegen Rassismus, zu übermitteln. Vor rund zwei Wochen wurde der brasilianische Fußballspieler Tinga in Peru rassistisch beleidigt. Laut Rousseff dürfe der Sport nie mehr Bühne für Vorurteile sein.

Rousseff überreichte dem Papst ein signiertes Trikot der brasilianischen Nationalmannschafft mit einer Unterschrift des ehemaligen Spielers Pelé, und einen signierten Fußball mit einer Widmung von Ronaldo Fenômeno sowie eine Sammlung von Büchern über die Geschichte der Jesuiten in Brasilien. Vom Papst erhielt die Präsidentin einen Rosenkranz, ein Bild des Engels des Friedens und eine Medaille für ihre Tochter Paula.

Das vorgesehene Zusammentreffen mit dem italienischen Präsidentin Giorgio Napolitano konnte bisher aufgrund von anderen Verpflichtungen des Staatschefs nicht stattfinden. (ds)