Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff spricht vor der Presse über die Einbeziehung des Volkes in den Prozess einer politischen Reform / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff spricht vor der Presse über die Einbeziehung des Volkes in den Prozess einer politischen Reform / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff spricht vor der Presse über die Einbeziehung des Volkes in den Prozess einer politischen Reform / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff empfing gestern (07.09.) im Präsidentenpalast „Palast der Morgendämmerung“ (Palácio da Alvorada) Vertreter von Jugendbewegungen, mit dem Ziel, über die politische Reform zu sprechen. „Für uns ist das bedeutend, um zu garantieren, dass ein Dialog über die Bereiche, in denen Brasilien vorangeschritten ist, stattfindet, im wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bereich, und über eine Reform der politischen Strukturen des Landes“, kommentierte Rousseff später in einem Interview. Unter den anwesenden Unternehmen war beispielsweise die sogenannte „Organisation zur Volksabstimmung für einen Verfassungsreform“ (Plebiscito Popular por uma Constituinte Exclusiva pela Reforma Política). Die Abstimmung ging gestern in Wahllokalen des Landes und übers Internet zu Ende.

Die Präsidentin wurde von der Presse auch zum Thema der Beschwerden über den brasilianischen Erdölkonzern Petrobras befragt, die derzeit in den Medien für Aufregung sorgen. Rousseff äußerte sich, dass sie mit den entsprechenden Maßnahmen reagieren würde, sobald sie Informationen über alle Prozesse vorliegen habe. Auch über die Rolle des Ministers für Bergbau und Energie, Edison Lobão, der laut Aussage des ehemaligen Leiters der Versorgungsabteilung des Unternehmens, Paulo Roberto Costa, in Korruptionsprozesse verwickelt gewesen sei, konnte sich die Präsidentin noch nicht zu Wort melden. (ds)