Nach einem tragischen Unglück im Stadion von Recife plädiert die Präsidentin für strengere polizeiliche Überwachung / Copyright: Agência Brasil
Nach einem tragischen Unglück im Stadion von Recife plädiert die Präsidentin für strengere polizeiliche Überwachung / Copyright: Agência Brasil

Nach einem tragischen Unglück im Stadion von Recife plädiert die Präsidentin für strengere polizeiliche Überwachung. / Copyright: Agência Brasil

Derzeit sind bezüglich Brasiliens Fußballstadien nicht nur Vorfälle von Rassismus in den Medien, sondern auch von Gewalt. Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff sprach sich deutlich gegen Gewalt aus, nach einem tragisch ausgegangen Anschlag auf den Fußballfan Paulo Ricardo Gomes da Silva, der bei diesem ums Leben kam. Laut Rousseff müsse gegen solche Gewaltakte sofort vorgegangen werden. Eine Möglichkeit sei die Installation spezialisierter Polizeistationen in den Fußballstadien.

„Ein Land, das Fußball liebt, kann keine Gewalt in den Stadien tolerieren. Der Tod des Fans Paulo Ricardo Silva nach einem Spiel in Recife ist ein weiteres trauriges Beispiel dafür, dass es wirklich dringend notwendig ist, in den Stadien spezielle Polizeistationen zu installieren. Die Gewalt in den Stadien muss durch die ansässige Polizei bekämpft und die Kriminellen müssen verurteilt werden. Fußballstadien sind Bühne für Freude und Leidenschaft. Wir müssen uns alle für den Frieden in den Stadien zusammenschließen“, so die Präsidentin.

Nach dem Vorfall in Recife sprach der brasilianische Fußballverband CBF (Confederação Brasileira de Futebol) ein Verbot an das Stadion Arruda aus. Der Fall wird nun vom Obersten Gerichtshof für Sport STJD (Superior Tribunal de Justiça Desportiva) untersucht. (ds)