Präsidentin Dilma Rousseff für die integrale Entwicklung / Copyright: Agência Brasil

Präsidentin Dilma Rousseff / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Regierung möchte das Wirtschaftswachstum weiter ausbauen, so die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff am vergangenen Montag (25.07.) beim Treffen der Gouverneure des Nordostens von Brasilien, in Arapiraca, im Bundestaat Alagoas.

Brasilien müsse stetig wachsen und dabei die Inflation kontrollieren, sowie finanzielle Beständigkeit beweisen. Ebenso müsse man weitere Arbeitsplätze schaffen. Man brauche ein Konzept, damit Brasilien jetzt nicht stehen bleibe und Chancen für Millionen von Brasilianern verloren gehen. Aber die Regierung wisse genau, wie sie auf aktuelle Entwicklungen reagieren müsse.

Die Präsidentin betonte auch, wie wichtig es sei, die Wirtschaft des Landes zu dezentralisieren, damit auch der Nordosten an der Entwicklung teilhaben könne. Man könne keinen wirtschaftlichen Fortschritt in diesen Regionen erreichen, wenn nicht auch die Infrastruktur, sowie die Wasser- und Energievorräte besser verteilt werden. Dabei müsse man vor allem auch die ärmeren Teile der Bevölkerung stark einbinden, um nachhaltig zu handeln und die Regionen langfristig attraktiver und wirtschaftlich stark zu machen. Man müsse das gesamte Potential des Landes nutzen, und könne es sich dabei nicht leisten, sich nur auf die wirtschaftlichen Ballungszentren zu konzentrieren.

Im Rahmen der Veranstaltung schlossen die Governeure mit Dilma Rousseff den sogenannten „Pakt zur Abschaffung des Elends“ (Pacto pela Erradicação da Miséria). (nm)