Bis 2018 soll der Anteil von Öl aus Pré-Sal-Gebieten 52 Prozent an der Gesamtfördermenge von Petrobras ausmachen. / Copyright: Wikimedia Commons, Fdourado
Bis 2018 soll der Anteil von Öl aus Pré-Sal-Gebieten 52 Prozent an der Gesamtfördermenge von Petrobras ausmachen. / Copyright: Wikimedia Commons, Fdourado

Bis 2018 soll der Anteil von Öl aus Pré-Sal-Gebieten 52 Prozent an der Gesamtfördermenge von Petrobras ausmachen. / Copyright: Wikimedia Commons, Fdourado

Bis 2018 rechnet das Erdölunternehmen Petrobras mit einem Anstieg der sogenannten Pré-Sal-Ölförderung auf 52 Prozent an der Gesamtfördermenge. Zu Beginn dieses Monats liegt die Marke bei 500.000 Barrel an gefördertem Pré-Sal-Öl pro Tag. Bis 2020 soll sich die Gesamtfördermenge von Petrobras zum aktuellen Stand verdoppelt haben und zu 53 Prozent aus den Pré-Sal-Gebieten kommen.

Nach Angaben des Direktors für Exploration und Produktion, José Formigli, stammten im vergangenen Jahr sieben Prozent der Gesamtmenge an Erdöl aus den Pré-Sal-Gebieten. Im Mai dieses Jahres lag der Anteil bereits bei 22 Prozent. „Als wir die Quellen entdeckt haben, wurde viel über die Schwierigkeiten und technische Unmöglichkeit gesprochen, dieses Öl zu fördern. Petrobras hat schon damals erkannt, welche hervorragenden Möglichkeiten Pré-Sal bietet“, so Formigli.

Bis 2020 plant das staatliche Unternehmen die Produktion auf 4,2 Millionen Barrel pro Tag zu erhöhen, was laut der Chefin von Petrobras, Graça Foster bereits vertraglich abgesichert ist. In diesem Rahmen wird Pré-Sal-Öl nach den Planungen mehr als 2,2 Millionen Barrel ausmachen. Die Marke von 100 Barrel pro Tag wurde 2010 überschritten, und lag 2012 bereits beim Doppelten. Im Februar 2013 erreichte die Fördermenge 300.000 Barrel pro Tag und in diesem Jahr die Marke von 400.000.

Laut Foster plant Petrobras zwischen den Jahren 2020 und 2030 auf vier Millionen Barrel pro Tag zu kommen. „Dafür gilt es das Unternehmen gut zu führen, damit weiterhin Investitionen in die Aufdeckung und Produktion von Öl realisiert sowie die Finanzierung für die Raffinerie „Downstream“ abgeschlossen werden können und wir am Ende von all diesen Dingen profitieren.“ (ls)