Die Preise von Grundnahrungsmittel sanken im August / Copyright: Agência Brasil
Die Preise von Grundnahrungsmitteln sanken im August / Copyright: Agência Brasil

Die Preise von Grundnahrungsmitteln sanken im August / Copyright: Agência Brasil

Nach der neuen Studie der Intergewerkschaftlichen Abteilung für Statistik und sozioökonomische Studien DIEESE (Departamento Intersindical de Estatística e Estudos Socioeconômicos) seien die Preise von Grundnahrungsmitteln im August in 13 von 18 Bundeshauptstädten Brasiliens gesunken. Die stärksten Reduzierungen konnten in den Städten Goiânia (-4,04 Prozent), Fortaleza (-3,96 Prozent) und Recife (-3,43 Prozent) festgestellt werden. Im gesamten Jahr wiesen allerdings nur drei Städte einen geringeren Wert auf: Florianópolis (-1,97 Prozent), Goiânia (-1,79 Prozent) und Belo Horizonte (-0,12 Prozent).

Trotz des Rückgangs von 2,38 Prozent ist São Paulo immer noch die Stadt mit den höchsten Preisen (319,66 Reais), gefolgt von Porto Alegre (311,50 Reais), Vitória (310,03 Reais) und Manaus (305,78 Reais). Die geringsten Preise wurden in Aracaju (233,19 Reais), Salvador (257,54 Reais) und Goiânia (258,45 Reais) registriert.

In den vergangenen zwölf Monaten stiegen die Preise bei Grundnahrungsmittel in 14 von 17 Städten an (Campo Grande wurde aus den Betrachtungen ausgeschlossen). Die höchsten Werte gab es in Salador (14,35 Prozent), João Pessoa (14,07 Prozent) und Belem (12,88 Prozent). Nur in Florianópolis (-3,77 Prozent), Goiânia (-2,07 Prozent) und in Rio de Janeiro (-1,36 Prozent) kam es zu einem Rückgang der Preise.

In Bezug auf die Grundnahrungsmittel errechnet die DIEESE den nötigen Mindestlohn, um die Produkte erwerben zu können. Im August betrug dementsprechend der Wert der Grundnahrungsmittel 2.658,47 Reais, das bedeutet 3,96 Mindestlöhne (der Mindestlohn liegt bei 678 Reais). Im Vergleich zum August vergangenen Jahres ist dieses Ergebnis bereits eine Verbesserung, wo der Wert bei 4,16 Mindestlöhnen lag. Laut brasilianischer Verfassung muss das Gehalt reichen, um die Kosten eines Arbeitnehmers und seiner Familie für Lebensmittel, Wohnort, Gesundheit, Bildung, Kleidung, Hygiene, Transport, Freizeit und soziale Vorsorge tragen zu können. (ds)