Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff empfängt den Premierminister Portugals, Pedro Passos Coelho / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff empfängt den Premierminister Portugals, Pedro Passos Coelho / Copyright: Agência Brasil

Gestern (27.10.) traf sich die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff mit dem Premierminister Portugals, Pedro Passos Coelho, um über eine „strategische Partnerschaft“ der beiden Länder zu sprechen. Coelho verspreche sich aus dieser Partnerschaft Investitionen seitens Brasiliens, um die portugiesische Wirtschaft wieder anzukurbeln.

Portugal hätte bereits einen Prozess finanzieller Reformen ins Leben gerufen, um die Wirtschaft zu stabilisieren und das steuerliche Ungleichgewicht sowie öffentliche Ausgaben zu reduzieren. „Genauso wie wir für Brasilien wichtige Türen in Europa öffnen können, so sind wir sicher, mit der Hilfe Brasiliens zu rechnen, das bedeutet mit der Hilfe brasilianischer Firmen sowie der brasilianischen Regierung in dieser wichtigen Zeit der ‚Erholung‘ der portugiesischen Wirtschaft“, so Premierminister Coelho.

Die Erwartungen Coelhos seien, dass sich brasilianische Firmen an dem Privatisierungsprozess in Portugal beteiligen.

Eine Arbeitsgruppe der beiden Regierungen wird sich der Ausarbeitung verschiedener Projekte widmen, um die Beziehungen zwischen Portugal und Brasilien im Finanzwesen, im Handel, in der Wissenschaft und im Personalwesen zu intensivieren.

Sei es aufgrund der Lage in Europa oder aufgrund der Verbindung zu Afrika, so stelle Portugal für Brasilien einen sehr wichtigen Partner auf der anderen Seite des Atlantiks dar. Dasselbe gilt für Brasilien in Verbindung mit dem Mercosul und auch bezüglich Afrika. Laut Coelho sei die Beziehung zwischen Brasilien und Portugal eine richtige „strategische Allianz“. (ds)