Die IPEA veröffentlichte gestern Daten für eine umweltfreundlichere Wirtschaft / Copyright: IPEA

Die IPEA und der ABDI brachten gestern ein Programm für Forschung, Berufsausbildung und Arbeitsmarkt in Brasilien heraus / Copyright: IPEA

Das Institut für angewandte Wirtschaftsforschung IPEA (Instituto de Pesquisa Econômica Aplicada) und der brasilianische Verband für industrielle Entwicklung ABDI (Agência Brasileira de Desenvolvimento Industrial) veröffentlichten gestern (24.10.) ein Programm für Forschung bei Berufsausbildung und Arbeitsmarkt. Durch dieses Netzwerk sollen in Forschungseinrichtungen, Institutionen der Regierung und des privaten Sektors nach der Möglichkeit zur Qualifizierung von Arbeitskräften gesucht werden, um die Nachfrage nach spezialisierten Arbeitskräften auf dem Markt abzudecken.

Das Netzwerk stünde für alle Interessenten offen und nehme keine Einschränkungen vor, so teilte die Leiterin der ABDI, Maria Luisa Campos Leal, mit. Es handele sich um eine Arbeitsgruppe, die die Notwendigkeit und Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften in Brasilien untersucht. Damit könnten kurz- und langfristig Arbeitsplätze entstehen, besonders im Rahmen des Plans Brasil Maior („Größeres Brasilien“).  „Wir müssen auf die Herausforderungen des Arbeitsmarktes eine Antwort finden, nur damit können wir die Produktivität steigern“, so Campos Leal.

Die Veröffentlichung des Programms war der erste Schritt der Zusammenarbeit der beiden Institutionen, mit dem Ziel, den technisch-wissenschaftlichen Austausch in Brasilien zu fördern. Ein weiteres Projekt, was derzeit zur Diskussion stehe, sei die Bereitstellung von Daten und Analysen zur Planung von politischen Maßnahmen für Ausbildungen und Arbeitsplätze, gab Campos Leal außerdem bekannt. (ds)