Prozesse für den Erdölabbau sollen optimiert und umweltfreundlicher gestaltet werden. / Copyright: Agência Brasil
Prozesse für den Erdölabbau sollen optimiert und umweltfreundlicher gestaltet werden. / Copyright: Agência Brasil

Prozesse für den Erdölabbau sollen optimiert und umweltfreundlicher gestaltet werden. / Copyright: Agência Brasil

Das Brasilianische Umweltinstitut für erneuerbare Energien IBAMA (Instituto Brasileiro do Meio Ambiente e dos Recursos Naturais Renováveis) sowie das Institut für Erdöl, Erdgas und Biokraftstoffe IBP (Instituto Brasileiro de Petróleo, Gás e Biocombustíveis) haben kürzlich neue Projekte vorgestellt, durch die Umweltlizenzen schneller erteilt werden können. Diese Maßnahme ist Teil eines Kooperationsvertrages zwischen den Institutionen, denn es wurde bereits zuvor diskutiert, dass die Prozesse zur Lizenzierung optimiert werden müssen.

Laut Angaben des Leiters des IBAMA, Volney Zanardi, sei die Institution für Vorschläge offen, damit die Prozesse für den Erdölsektor effektiver gestaltet werden können. Für kurzfristige Projekte gäbe es keine Probleme. Auch der Leiter des IBP, João Carlos Luca, bestätigte, dass vor allem für mittelfristige und langfristige Vorhaben Lösungen gefunden werden müssten.

Eines der zwölf Projekte ist das sogenannte „Handbuch für Feststoffabfälle“ (Manual de Resíduos Sólidos), das eine Anleitung gibt, wie mit Bohrabfällen besser umgegangen werden kann. Das Handbuch wird 2015 erscheinen. Ein anderes Projekt ist die „Umweltrisikoanalyse für Offshore“ (Análise de Risco Ambiental Offshore), die Erfahrungsberichte anderer Länder und Vorschläge für geringeres Umweltrisiko beim Erdölabbau listet. Eine weitere Initiative ist die Partnerschaft der Institute, die das Portal für Umweltaufklärung www.peabc.com.br (Portal de Educação Ambiental) geschaffen haben, auf dem die Vorgänge im Becken von Campos in Rio de Janeiro nachverfolgt werden können. Das Portal richtet sich an die Gemeinschaften, die in der Nähe der Produktionsstätten leben. Für die Zukunft hoffe man auf mehr Projekte dieser Art. (ds)

Quelle: Agênia Brasil