Materialprüfung im brasilianischen Institut für Messtechnik, Qualität und Technik / Copyright: Inmetro

Materialprüfung im brasilianischen Institut für Messtechnik, Qualität und Technik / Copyright: Inmetro

Das brasilianische Institut für Messtechnik, Qualität und Technik (Instituto Nacional de Metrologia, Qualidade e Tecnologia, kurz: Inmetro) gab am Samstag (26.11.) bekannt, dass die Qualitätskontrolle und die Begleitung von Importen bei der Markteinführung in Brasilien weiter ausgebaut wird. Ziel des mit der brasilianischen Regierung vereinbarten Abkommens ist die Stärkung des Außenhandels.

Das Institut Inmetro ist für die regelgerechte Überprüfung und die technische Überwachung jedes nach Brasilien eingeführten und auf dem brasilianischen Markt verkauften Produktes zuständig. Neben den Importen kontrolliert Inmetro nach den Regelungen der Welthandelsorganisation WTO (Organização Mundial do Comércio, kurz: OMC) ebenso die für den Export bestimmten Produkte brasilianischer Hersteller.

Die Überprüfung der Importprodukte erfolgt dabei in enger Abstimmung mit der nationalen Agentur zur Sanitärüberwachung (Agência Nacional de Vigilância Sanitária, kurz: Anvisa) und dem Ministerium für Landwirtschaft und Versorgung (Ministério da Agricultura, Pecuária e Abastecimento, kurz: Mapa). Neben den geltenden internationalen Handelsnormen der WTO gibt es einige Sektoren in denen Importprodukte weiteren nationalen Auflagen in Brasilien unterliegen. Jorge Cruz, Leiter der Außenhandelsabteilung bei Inmetro, verwies ausdrücklich darauf, dass auch diese Normierungen und Regelungen im Einklang mit den geltenden internationalen Handelsnormen erstellt werden.

Die für die Überprüfung der Qualität und Normen veranschlagte Zeit variiert dabei nach Art der Ware. Alle Tests und Prüfungen werden aber unter dem Grundsatz durchgeführt, dass die Qualitätskontrolle keine Behinderung des Außenhandels darstellen soll, so Jorge Cruz. (mas)