Besuch von Vertretern von Standard and Poor's in Brasilília. Hier Der Hauptsitz der Rating-Agentur in New York. / Copyright: WikiCommons Autor: B64
Besuch von Vertretern von Standard and Poor's in Brasilília. Hier Der Hauptsitz der Rating-Agentur in New York. / Copyright: WikiCommons Autor: B64

Besuch von Vertretern von Standard and Poor’s in Brasilília. Hier Der Hauptsitz der Rating-Agentur in New York. / Copyright: WikiCommons Autor: B64

Während eines mehrtätigen Besuches von Vertretern der Rating-Agentur Standard and Poor’s (S&P) bei den finanzpolitischen Vertretern der Regierung kam es am gestrigen Donnerstag (5.3.) zu einem Treffen mit Finanzminister Joaquim Levy. Ziel des Gespräches sei der Austausch über geplante Maßnahmen der Regierung zur Währungsstabilität und zur Haushaltssicherung gewesen, wie die Zeitung Valor Econômico berichtet (06.03.).

Im Anschluss an das Treffen zeigte sich Finanzminister Joaquim Levy sehr zuversichtlich. „Die Gespräche waren sehr zielgerichtet und produktiv“, so Levy. Der Minister habe im Rahmen der Gespräche die geplanten Maßnahmen zur mittelfristigen Haushaltssicherung und zur Währungsstabilität aufgezeigt. Diese Faktoren werte die Regierung als besonders relevant, um das Vertrauen der Anleger in die brasilianische Wirtschaft zu sichern. Dies wiederum sei eine grundlegende Bedingung für langfristiges Wirtschaftswachstum und die Absicherung sozialer Errungenschaften.

Das Finanzministerium teilte mit, dass mit dem Besuch der Vertreter von Standard and Poor’s der Rating-Agentur die Möglichkeit gegeben werden solle, die wirtschaftlichen Entwicklungspotentiale des Landes und seine Wirtschaftspolitik zu bewerten. Insbesondere gehe es darum, aufzuzeigen, dass die Regierung gewillt und in der Lage sei, seine Schulden zu begleichen. Dem Besuch von S&P solle deshalb der nötige Einblick in die Stabilität des brasilianischen Haushaltes gewährt werden, heißt es in der Pressemitteilung.

Nach dem Finanzministerium fanden auch Gespräche mit den Ministern des Entwicklungsministeriums, für Internationale Angelegenheiten (Assuntos Internacionais) sowie für Wirtschaftspolitik statt. Für heute sei noch ein Treffen mit dem Präsidenten der Zentralbank geplant. (ms)

Quelle: Valor Econômico