Im Mai sind vor allem in Porto Alegre Arbeitstellen weggefallen. / Copyright: Wikimedia Commons, Adreson
Im Mai sind vor allem in Porto Alegre Arbeitstellen weggefallen. / Copyright: Wikimedia Commons, Adreson

Im Mai sind vor allem in Porto Alegre Arbeitstellen weggefallen. / Copyright: Wikimedia Commons, Adreson

Mindestens 2,26 Millionen Menschen, die in sechs Metropolregionen Brasiliens leben, waren im Mai ohne Arbeit, wie aus der aktuellen Untersuchung zur Beschäftigungssituation hervorgeht. Die Untersuchung wurde am vergangenen Mittwoch (25.6) von der staatlichen Stiftung zur Datenanalyse und dem Institut für Statistik und sozioökonomische Studien veröffentlicht.

Für die Studie wurden die Städte Belo Horizonte, Porto Alegre, Recife, Salvador und São Paulo ausgewählt. Dabei stellten die Autoren einen Rückgang der Arbeitslosigkeit von April bis Mai von 11,1 Prozent auf 10,9 Prozent fest. Die Gesamtzahl der Beschäftigten wurde auf 18,55 Millionen geschätzt und der wirtschaftlich aktive Teil auf 20,82 Millionen.

Nach der Studie ist der Anteil der Beschäftigten in Recife (1,4 Prozent) und Belo Horizonte (0,9 Prozent) gestiegen, während es in Porto Alegre (-1,8 Prozent) und Fortaleza (-0,5) zu einem Rückgang kam. Die Ergebnisse von Salvador (-0,3 Prozent) und São Paulo (-0,2 Prozent) wurden als stabil bewertet.

Geht es nach Beschäftigungsart, haben vor allem im Baugeschäft mehr Menschen einen Job gefunden (2,5 Prozent, das entspricht einem Plus von 37.000 Arbeitsstellen) sowie im Dienstleistungssektor (0,7 Prozent, das entspricht einem Mehr von 74.000 Arbeitsstellen). Im Handel und bei der Reparatur von Kraftfahrzeugen und Motorrädern (-2,5 Prozent, was einem Wegfall von 89.000 Stellen entspricht) sowie in der verarbeitenden Industrie (-1,7 Prozent, minus 48.000 Stellen) schrumpfte der Jobmarkt.

Die durchschnittliche Realeinkommen der Arbeitnehmer ging in den sechs untersuchten Regionen um 0,5 Prozent im Vergleich zum April zurück und erreichte 1.735 Reais. (ls)