Arbeitsminister Manoel Dias und Präsident des brasilianischen Rechnungshofes, Augusto Nardes, nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages / Copyright: Agência Brasil
Arbeitsminister Manoel Dias und Präsident des brasilianischen Rechnungshofes, Augusto Nardes, nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages / Copyright: Agência Brasil

Arbeitsminister Manoel Dias und der Präsident des brasilianischen Rechnungshofes, Augusto Nardes, nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages. / Copyright: Agência Brasil

Das brasilianische Arbeitsministerium und der Rechnungshof TCU (Tribunal de Contas da União) haben am vergangenen Dienstag (26.08.) einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, damit der TCU zur jährlichen Sozialdatenbank RAIS, zum Register über Angestellte und Arbeitslose CAGED und zum Register der Arbeitgeber CEE Zugang hat. Laut Arbeitsminister Manoel Dias solle mit dieser Zusammenarbeit Transparenz in die Vorgänge der Branche gebracht und Betrugsversuchen vorgebeugt werden.

„Je mehr Informationen der Rechnungshof hat, desto stärker kann die Kontrolle sein. Also glaube ich, dass alle Ministerien ihre Daten zur Verfügung stellen müssen, so wie wir es mit unseren Zahlen machen, damit eine bessere Analyse erfolgen kann und die Begleitung effizienter ist“, so der Minister.

Für den Präsidenten des TCU, Augusto Nardes, kann die Überwachung dazu beitragen, öffentliche Kosten zu reduzieren und das Arbeiterrecht zu schützen, wie beispielsweise die Arbeitslosenversicherung. „Wir werden davor warnen und zeigen, in welchen Bereichen Verbesserungen vorgenommen werden sollten, wir werden schauen, ob der Staat die Kapazitäten hat, der Nachfrage gerecht zu werden.“

Laut Nardes würden in Zukunft auch weitere dieser Abkommen mit Institutionen der Regierung abgeschlossen werden. Dazu sei derzeit eine Analyse im Gang in Zusammenarbeit mit den Ministerien, Bundesstaaten und Gemeinden. (ds)