Trotz leerer Staatskassen sollen die Straßen im Land nicht verkommen. / Quelle: Wikimedia Commons, allanpatrick

Aufgrund der leeren Kassen, um öffentliche Bauvorhaben zu finanzieren, sucht das Ministerium für Transportwesen nun nach „kreativen Alternativen“, damit zumindest die Bundesstraßen gewartet und repariert werden. Zuletzt sprach man im Ministerium über die Möglichkeit, dass Privatinitiativen die betroffenen Baustellen übernehmen. Im Gegenzug sollen die Firmen eine symbolische Abgabe der Nutzer erheben dürfen und weitere Einnahmequellen generieren wie etwa durch den Verkauf der Werbeflächen entlang der Straßen oder die Gebühreneinnahmen von Kabelnetzen.

Die Initiative, die von der Regierung so viel wie „geförderte Konzession“ genannt wird, hat bislang noch kein offizielles Startdatum, vom Ministerium für Transportwesen wird sie aber bereits wohlwollend als eine gute Form zur Erleichterung des nationale Instituts für Verkehrsinfrastruktur (Dnit) gesehen, das sich derzeit um 47.000 Kilometer an Bundesstraße kümmert mittels Verträgen mit Dritten. Plan ist aber, wie der Estado de S.Paulo schreibt, dass die Initative noch in diesem Jahr anläuft.

„Es handelt sich um eine Art von geförderter Privat-Öffentlicher-Partnerschaft, wobei die Unternehmen weitaus geringere Gebühren erheben als bei den traditionellen Konzessionen“, sagt die Sekretärin des Ministeriums für Transportwesen, Natália Marcassa. „Es ist eine der Möglichkeiten, die wir derzeit diskutieren, aber wir wissen noch nicht, ob sie wirklich effektiv sein wird.“ (ls)

Quelle: Estadão