Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff erhält immer mehr Zustimmung / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff erhält immer mehr Zustimmung / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Industrieverband CNI veröffentlichte gestern (26.09.) eine Studie des Forschungszentrums CNI/Ibope, aus der hervorgeht, dass der Anteil der Menschen, die mit der Regierung Dilma Rousseffs zufrieden sind, von 59 auf 62 Prozent angestiegen ist. Verglichen wurden die Monate Juni und September dieses Jahres. Des Weiteren erreichte die Prozentzahl der Personen, die Vertrauen in die brasilianische Präsidentin haben, 73 Prozent.

Zu den Bereichen, die die größte Anerkennung des Volkes erlangen konnten, zählen die Bekämpfung der Armut (60 Prozent), die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit (57 Prozent) sowie Maßnahmen im Bereich der Umweltpolitik (54 Prozent). Am stärksten kritisiert wurden das Gesundheitswesen, die Steuerpolitik und die öffentliche Sicherheit.

Unter den Nachrichten, die in diesem Monat am stärksten in den Köpfen der Menschen verankert blieben, befindet sich der Mensalão-Korruptionsskandal, was von 16 Prozent der Befragten angegeben wurde, sowie die Reduzierung der Strompreise um 28 Prozent, diese erwähnten elf Prozent der Befragten. 57 Prozent empfinden die Regierung Rousseffs als gleichwertig zu der ihres Vorgängers Lula da Silva. 62 Prozent sehen auch der zukünftigen Regierungszeit der Präsidentin positiv entgegen.

Die Zustimmung zur Bildungspolitik stieg um drei Prozentpunkte im Vergleich zum Juni an (von 44 auf 47). Auch bezüglich der Bekämpfung der Inflation konnte ein Anstieg verzeichnet werden (von 46 auf 50 Prozent). (ds)