Durch Internetversteigerungen sparte die brasilianische Regierung in den letzten Jahren immer mehr Gelder ein / Copyright: Pregão Eletrônico
Durch Internetversteigerungen sparte die brasilianische Regierung in den letzten Jahren immer mehr Gelder ein / Copyright: Pregão Eletrônico

Durch Internetversteigerungen sparte die brasilianische Regierung in den vergangenen Jahren immer mehr Gelder ein. / Copyright: Pregão Eletrônico

2013 konnte die brasilianische Regierung durch die Auftragsvergabe über das Internet zur Beschaffung von Waren und Dienstleistungen 9,1 Milliarden Reais einsparen, so gab gestern (10.02.) das Ministerium für Planung, Budget und Management (Ministério do Planejamento, Orçamento e Gestão) bekannt. Insgesamt wurden Käufe in Höhe von 41 Milliarden Reais getätigt. Wären die Kaufvorgänge zum  Marktwert abgeschlossen worden, hätte der Verkaufspreis insgesamt bei 50,1 Milliarden Euro gelegen, also 18 Prozent höher als der Wert der Internetauktionen.

Elektronische Ausschreibungsverfahren werden seit einigen Jahren von der brasilianischen Regierung genutzt, um öffentliche Güter und Dienstleistungen für die Bundesstaaten und Gemeinden zu einem geringeren Preis anzubieten. Mit diesem Modell konnten bereits im Vorjahr 2012 7,8 Milliarden Reais eingespart werden und 2011 acht Milliarden Reais. Laut Angaben des Ministeriums wurden im vergangenen Jahr vor allem Artikel für den medizinischen, zahnärztlichen oder tiermedizinischen Gebrauch erworben, das waren Käufe in Höhe von 3,9 Milliarden Reais. Bezüglich der Dienstleistungen war die Nachfrage nach Ingenieurdiensten am höchsten, mit insgesamt 2,3 Milliarden Reais.

Die elektronischen Ausschreibungen, die nicht nur finanzielle Vorteile bringen, sondern auch Zeit sparen, waren in den vergangenen Jahren die meist getätigten Kaufvorgänge in Brasilien. 2013 lagen diese bei 60 Prozent der insgesamt getätigten Käufe (68,4 Millionen Reais). 2012 entsprach dieser Wert erst 46 Prozent der Gesamtzahl und 2011 48 Prozent. (ds)