Der Minister des Sekretariats für zivile Luftfahrt, Eliseu Padilha, verspricht mehr und günstigere inländische Flüge. / Copyright: Agência Brasil

Brasilien will sein Netz regionaler Flughäfen auf 270 ausbauen. Dafür sollen über das Programm zur regionalen Luftfahrt Investitionen in Höhe von 7,3 Milliarden Reais gestemmt werden. Gleichzeitig will der Minister des Sekretariats für zivile Luftfahrt, Eliseu Padilha, auch die Kosten für die inländischen Flüge senken. Derzeit sind laut Minister rund 80 Flughäfen im regulären Betrieb. Um die regionale Luftfahrt zu fördern, sollen die Fluggesellschaften Subventionen bekommen.

„Im Programm sind die Subventionen festgehalten, den Fluggesellschaften stehen 50 Prozent der Anteile zu. Die Regierung wird das unterstützen und die andere Hälfte zahlen, damit garantieren wir die Flüge und Passagiere. Denn wenn die Leute wissen, dass es die inländischen Flüge gibt, werden sie anfangen sich daran zu gewöhnen, öfter zu fliegen. Dabei werden wir auch die Preise senken, sodass alle Brasilianer die Möglichkeit haben, das Angebot zu nutzen.“ Laut Padilha werden die ersten Ausschreibungen für das Programm in der zweiten Hälfte dieses Jahres beginnen.

Der Minister wies insbesondere auf die Konzessionen der Flughäfen von Fortaleza, Porto Alegre, Florianópolis und Salvador hin und erwähnte, dass die brasilianische Luftfahrtbehörde Infraero ebenfalls umstrukturiert werden wird. Dabei würden zwei Untergesellschaften gegründet werden, die Infraero Beteiligungen und die Infraero Services. „Mit den Konzessionen verliert die Infraero an Einkommen und muss sich als Unternehmen neu aufstellen. Die Gesellschaft Infraero Services werden wir mit einem deutschen Unternehmen gründen.“ (ls)

Quelle: Agência Brasil