Der Minister Mendes Ribeiro Filho über die Fleischembargos
Der Minister Mendes Ribeiro Filho über die Fleischembargos / Copyright: Agência Brasil

Der Minister Mendes Ribeiro Filho über die Fleischembargos / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Landwirtschaftsminister Mendes Ribeiro Filho äußerte sich gestern (07.01.) zu den Embargos auf Rindfleisch aus Brasilien. Wie bereits bei BrasilNews berichtet, hatten Saudi-Arabien, Japan, China, Südafrika, Taiwan, Südkorea, Jordanien, Libanon, Chile und Peru nach der Bekanntgabe, dass im Bundesstaat Paraná eine Kuh mit BSE-Erregern verstorben war, Stück für Stück den Fleischimport verboten. Laut Ribeiro sei es allerdings nur eine Frage der Zeit, bis die Verhandlungen mit den betroffenen Ländern abgeschlossen und die Fleischprodukte wieder freigegeben würden.

Der Minister sagte, dass die Verteidigung des Binnenmarktes einer der Hauptfaktoren der Embargos auf brasilianisches Rindfleisch sei. „Das ist eine Maßnahme, die Länder als Verteidigung für die Öffentlichkeit anwenden. Anschließend wird die Situation genauer analysiert und erkannt, dass die Vorwürfe unberechtigt sind und letztendlich werden sie die Verbote aufheben. Das ist eine Frage der Zeit.“

Außerdem hob der Minister hervor, dass die Einschläge für den brasilianischen Markt geringer als die Gewinne der Länder seien, die die Embargos verhängt hätten. „Ich möchte nicht sagen, dass es an diesem oder jenem liegt, sondern ich möchte festhalten, dass ich an die brasilianische Verteidigungspolitik glaube. Wir werden dafür sorgen, dass diese Angelegenheit für den gesamten Markt offengelegt wird.“

Spezialisten zufolge sei der Konsum von brasilianischem Rindfleisch nicht momentan bedenklich. Ein Beweis dafür wäre, dass es keine neuen Fälle von BSE gegeben hätte. (ds)