Brasilianischen Institut für Geografie und Statistik (IBGE) veröffentlichte Zahlen zur Beschäftigung im Industriesektor. / Copyright: IBGE
Das Brasilianischen Institut für Geografie und Statistik (IBGE)  ist für die Studien zur Industrieproduktion verantwortlich / Copyright: IBGE

Das brasilianischen Institut für Geografie und Statistik (IBGE) ist für die Studien zur Industrieproduktion verantwortlich. / Copyright: IBGE

In der kommenden Woche erfolgt eine Anpassung der Richtlinien der monatlichen Studie über Industrieproduktion PIM-PF (Pesquisa Industrial Mensal de Produção Física), die dritte Überarbeitung in der Geschichte der Studie, die die Tendenzen der Industrieproduktion im Land misst. Laut Angaben Flávio Maghelis, Forscher des brasilianischen Instituts für Georgrafie und Statistik IBGE, das für die Studie verantwortlich ist, seien Änderungen nötig gewesen, damit die neuen industriellen Strukturen besser dargestellt werden können. Somit wurden einige Produkte aus der Liste entfernt und neue hinzugefügt.

Magheli zufolge würden sich das Gewicht von Produkten und die Aktivitäten mit der Zeit ändern und müssten daher angeglichen werden. Zum Beispiel wurde in die Studie der Biodiesel mit aufgenommen, der im vergangenen Jahrzehnt an Bedeutung gewonnen hat. Andere Produkte wie beispielsweise Bildröhren für Fernseher hätten in der heutigen Zeit keine Relevanz mehr.

Mit den Änderungen wird der Index der Nationalen Klassifikation von Wirtschaftsaktivitäten CNAE (Classificação Nacional de Atividades Econômicas) auf internationale Ausrichtung angepasst. Auch die Branchen und Informanten wurden verändert. Insgesamt umfassen die neuen Werte 944 Produkte und 7.800 Einheiten, die regelmäßig untersucht werden. Die Ergebnisse der Indexreihen des PIM-PF gehen in die Nationalen Quartalsrechnungen ein. (ds)