Nachhaltigkeit in der Agrarwirtschaft ist ein wichtiges Zukunftsthema / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Secretaria de Agricultura e Abastecimento do Estado de São Paulo Agriculturasp
Nachhaltigkeit in der Agrarwirtschaft ist ein wichtiges Zukunftsthema / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Secretaria de Agricultura e Abastecimento do Estado de São Paulo Agriculturasp

Nachhaltigkeit in der Agrarwirtschaft ist für viele Länder ein wichtiges Zukunftsthema / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Secretaria de Agricultura e Abastecimento do Estado de São Paulo Agriculturasp

Eine internationale Initiative, bestehend aus 25 Wissenschaftlern soll in den kommenden zwei Jahren Studien anfertigen und Programme ausarbeiten, um künftig eine nachhaltige Agrarwirtschaft etablieren und so die Versorgung der Weltbevölkerung gewährleisten zu können. Die Initiative wurde gestern (17.07.) in Rio de Janeiro gegründet und soll Wissenschaft, Regierungen und globale Unternehmen zusammenführen.

Emile Frison, Direktorin der Organisation Bioversity International mit Sitz in Rom, erklärte, dass man im Rahmen des Projekts die wissenschaftliche Seite mit dem Produktionssektor zusammenbringen wolle, um möglichst effiziente Ergebnisse generieren zu können. Erfolgreich könne das Projekt nur sein, wenn alle Wissenschaftler ihr Know-How zusammenbringen und dieses auf unterschiedlichste Rahmenbedingungen der Landwirtschaft angewandt werde.

Der Präsident der Brasilianischen Vereinigung für nachhaltige Entwicklung (Fundação Brasileira para o Desenvolvimento Sustentável, kurz: FBDS), Israel Klabin, versicherte, dass Brasilien in der Initiative federführend agieren wird. Das Land habe viel Erfahrung in der Entwicklung hin zu nachhaltiger Landwirtschaft und betreibe bereits intensive Forschung. Maurício Lopes, Präsident des Brasilianischen Unternehmens für landwirtschaftliche Studien (Empresa Brasileira de Pesquisa Agropecuária, kurz: Embrapa) untertsützte die Aussagen Klabins und fügte hinzu, dass in Brasilien bereits wichtige Institutionen und die gesetzliche Basis für weitere nachhaltige Entwicklung geschaffen wurden. Brasilien habe bereits viele Unsicherheiten in der Versorgung beseitigen können, strebe aber weitere Fortschritte an.

Erste Ergebnisse der Forschungsgruppe werden frühestens Mitte 2015 erwartet. (sg)