Müll soll zukünftig umweltfreundlich entsorgt werden / Copyright: Wikimedia Creative Commons, ger1axg@web.de
Müll soll zukünftig umweltfreundlich entsorgt werden / Copyright: Wikimedia Creative Commons,  ger1axg@web.de

Müll soll zukünftig umweltfreundlich entsorgt werden / Copyright: Wikimedia Creative Commons, ger1axg@web.de

Die Müllhalden im Bundesstaat Rio de Janeiro werden bald der Vergangenheit angehören. Bis 2014 will die Regierung alle Halden schließen, die umweltgefährdend sind und unzureichenden Schutz für die Bevölkerung bieten. Vor drei Jahren wurde auf nationaler Ebene ein Projekt veranlasst, dass zur Schließung aller Müllhalden führen sollte, auf denen Gift- und Restmüll unverhältnismäßig lagern. Rio de Janeiro wird nun der erste Bundesstaat Brasiliens sein, der das Ziel des Projekts erreicht.

Damit der Müll zukünftig ordnungsgemäß entsorgt und gelagert werden kann, werden Mülldeponien errichtet, die die Umwelt schonen sollen. Der Staatssekretär des Umweltministeriums Carlos Minc begrüßte die Entwicklung und erklärte, dass man nach langem Suchen und Diskussionen nun geeignete Orte gefunden habe. Darüber hinaus habe es eine Arbeitsgruppe aus Politikern und Wissenschaftlern geschafft, die Kosten für die Entsorgung einer Tonne Müll deutlich zu reduzieren.

Insgesamt sollen in naher Zukunft neun umweltverträgliche Mülldeponien errichtet werden, die den Müll von rund 60 Städten aufnehmen sollen. In São Fidélis, im Norden des Bundesstaates soll außerdem der Giftmüll der acht umliegenden Gemeinden deponiert werden. Der Kommunalpolitiker Leandro Peixoto erklärte, dass die Entsorgung von Giftstoffen oberste Priorität haben muss. In der Vergangenheit sei deutlich zu fahrlässig damit umgegangen worden. Dieses Fehlverhalten sei vor allem auf privaten Müllhalden getätigt worden, sagte Peixoto. Dass private Müllentsorgung in Zukunft verboten ist, sei ein weiterer Schritt in eine sichere Zukunft. (sg)