Rio de Janeiro weiht sein erstes Zentrum zur Unterstützung von auf der Straße lebenden Kindern und Jugendlichen ein / Copyright: Agência Brasil
Rio de Janeiro weiht sein erstes Zentrum zur Unterstützung von auf der Straße lebenden Kindern und Jugendlichen ein / Copyright: Agência Brasil

Rio de Janeiro weiht sein erstes Zentrum zur Unterstützung von auf der Straße lebenden Kindern und Jugendlichen ein. / Copyright: Agência Brasil

Die Stadt Rio de Janeiro hat am Montag (17.11.) ihr erstes integriertes Zentrum zur Unterstützung sozialer Maßnahmen für Kinder und Jugendliche, die auf der Straße leben, eingeweiht. Das Zentrum liegt im sogenannten „spezialisierten Referenzzentrum für soziale Unterstützung“ CREAS (Centro de Referência Especializado de Assistência Social) Maria Lina de Castro Lima, im Stadtviertel Laranjeiras im Süden Rio de Janeiros.

Das städtische Sekretariat für soziale Entwicklung (Secretaria Municipal de Desenvolvimento Social) informierte darüber, dass die Eröffnung des Zentrums Teil der Entwicklung neuer politischer Sozialmaßnahmen sei, um Jugendliche und Eltern mit geringem Einkommen zu unterstützen. Geöffnet ist das Zentrum täglich von 12 bis 20 Uhr.

Dort engagieren sich Sozialarbeiter, Psychologen, Berater sowie Vertreter für Menschenrechte, je nachdem, wonach in jedem einzelnen Fall verlangt wird. Unter den Maßnahmen befinden sich beispielsweise die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen, die Feststellung ihrer sozialen Herkunft und schließlich das Auffinden der Familien, damit die Betroffenen zu ihren Familien zurückkehren können.

Außer diesem Zentrum erhalten ähnliche Dienstleister in der Stadtmitte und im Süden Rio de Janeiros zwei neue Teams. Das integrierte Zentrum, das sich um die Innenstadt kümmert, soll in den kommenden Tagen bekanntgegeben werden. (ds)